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Dienstag, 24. Januar 2012

Empfang beim deutschen Botschafter in Lissabon


Heute am späten Nachmittag war ich, Dank meiner Freundin Anke, in der Residenz des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland im Lissabonner Stadtteil Restelo zu einem Empfang eingeladen.

Botschafter Helmut Elfenkämper und seine charmante Gattin Ulla wollten mit ihrer Einladung all denen, die sich ehrenamtlich in der deutschen Gemeinde in Portugal engagieren, sei es kirchlich, sozial oder kulturell, ihren Dank zum Ausdruck bringen.

Mit einer kurzen Rede unterstrich Botschafter Elfenkämper die Wichtigkeit der Hilfe und Unterstützung all derer, die mit Herz, Hand und Verstand immer wieder einen sozialen Beitrag leisten und somit einen wesentlichen Anteil an einem menschlichen und wertebewussten Miteinander in der deutschen und auch portugiesischen Gemeinschaft haben.

Zu den geladenen Gästen zählten, u. a. Anke Stalling, Stefan Stieb, Hannelore Correia, Hildegard Jusek, Susanne Burger und meine Wenigkeit.

Es war ein zwangloser und kurzweiliger Nachmittag, mit überaus interessanten Menschen und noch interessanteren Gesprächen, den ich sehr genossen habe!

Dienstag, 24. Mai 2011

Missfallen und zur großen Überraschung


In der hiesigen Presse konnte ich gestern nachlesen, das der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Herr Helmut Elfenkämper, dieses Wochenende in den Palácio das Necessidades, dem Portugiesischen Außenministerium (port.: Ministério dos Negócios Estrangeiros) einbestellt worden ist.

Bei diesem Treffen wurde der Botschafter davon unterrichtet das die portugiesische Regierung mit Missfallen (port.: „desprazer“) und großer Überraschung (port.: „grande surpresa“) die Äußerungen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (bitte hierzu meinen Blogtext „Von Klischees und Populismus“ vom 20. Mai 2011 lesen) vernommen hat, die sie vergangene Woche auf einem Treffen ihrer Partei in Meschede, über die arbeitende Bevölkerung in Portugal und seine Renten- bzw. Urlaubspolitik, von sich gegeben hat.

Die scheidende Regierung unter José Socrates bekundete dem Vertreter der Bundesrepublik nicht nur ihre Empörung (port.: „indignação“), sondern dem Botschafter wurde ein detaillierter Bericht über die aktuelle und reale Arbeitslage in Portugal ausgehändigt, der sich auf internationale Studien stützt, und die Worte der Bundeskanzlerin widerlegen.

Sicherlich, das Einbestellen des Deutschen Botschafters Elfenkämper, einem durchaus sehr kompetenten Mann, ins portugiesische Außenministerium, hat eine formelle, diplomatische Bedeutung.
Für den portugiesischen Arbeiter an sich aber, ist diese völlig bedeutungslos!

Donnerstag, 13. Januar 2011

Neujahrsempfang der Deutschen Evangelischen Kirchengemeinde zu Lissabon


Am letzten Samstag, dem 08. Januar 2011, läutete die Deutsche Evangelische Kirchengemeinde zu Lissabon mit einem Neujahresempfang (port.: Recepção de Ano Novo), welches in der Evangelischen Kirche in der Avenida Columbano Bordalho Pinheiro stattfand, das Festjahr zum 250. Jubiläum der Gemeinde ein.

Um kurz nach 11 Uhr begann der Festakt mit dem Orgelsolo „Die ganze Welt hast Du uns überlassen“ von Johannes M. Michel, das von Carina Lasch gespielt wurde.

Nach einer sehr originellen Begrüßung durch einige Schüler der Deutschen Schule zu Lissabon (port.: Escola Alemã de Lisboa) und einigen kurzen Worten des Vorsitzenden der DEKL, Herrn Stephan Stieb, sprach der Vizebotschafter der Bundesrepublik Deutschland, Herr Rückert, im Namen des leider erkrankten Botschafters, Herrn Helmut Elfenkämper, das Grußwort.

Nach dem Lied „Abendempfindung an Laura“, einem Werk des großen Wolfgang Amadeus Mozart, hielt dann Gastrednerin Teresa Caeiro, die Vizepräsidentin des Portugiesischen Parlaments (port.: Vice-Presidente da Assembleia da República), eine kurze, aber sehr persönliche Rede.

Gespielt wurden dann nochmals ein musikalisches Werk von Johannes M. Michel, wieder von Carina Lasch auf der Orgel vorgetragen, und die Arie „Hier soll ich dich denn sehen“, aus der Oper „Die Entführung aus dem Serail“, von Mozart.
Nach diesen musikalischen Leckerbissen fand dann die lang erwartete Vorstellung der Jubiläumsfestschrift (port.: Publicação comemorativa) „250 Jahre Deutsche Evangelische Kirchengemeinde Lissabon 1761 – 2011“ statt.

Danach hielten Julia Oelrich-Campos und das Pfarrerehepaar Anke und Stefan Stalling noch ein kurzes Schlusswort.
Beendet wurde der Neujahrsempfang mit dem „Präludium d-moll“ von Johann Gottfried Walther, gespielt von Carina Lasch auf der Orgel, und einem offenen Empfang im Pfarrhaus und im Hof der Gemeinde.

Leider spielte das Wetter nicht so mit, wie wir es uns alle gewünscht hätten.
Nichtsdestotrotz war dieser Neujahrsempfang 2011 ein voller Erfolg!