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Sonntag, 23. Juni 2013

Einladung zum Sommerfest 2013 der DEKL



Heute in einer Woche, am Sonntag den 30. Juni 2013, findet in der Deutschen Evangelischen Kirche zu Lissabon (port.: Igreja Evangélica Alemã de Lisboa), das traditionelle Sommerfest statt.

In Verbundenheit mit der Deutschen Katholischen Kirchengemeinde in Lissabon wird an diesem Tag in der Evangelischen Kirche, in der Avenida Columbano Bordalo Pinheiro n°48, ein ökumenischer Familiengottesdienst stattfinden.
Nach dem Gottesdienst findet dann im schönen Kirchgarten, wie jedes Jahr, ein fröhliches Grillgartenfest statt, mit viel gutem Essen, kühlen Getränken, verschiedenen Spielen für die Kinder und mit der musikalischen Unterstützung der Band „De Prinze“, die schon die vorhergehenden zwei Sommerfeste animiert haben.

Pfarrer Stefan Stalling und Pfarrerin Anke Stalling laden alle die an diesem Tag Lust und Laune haben herzlich in die Evangelische Kirche an der Praça de Espanha ein.
Sollte der Eine oder der Andere noch etwas zum kalten Buffet beisteuern wollen, so tue er sich keinen Zwang an…

Sonntag, 16. September 2012

Ein etwas anderer Gottesdienst




Ich war schon immer ein Freund des spontanen und des improvisierten.
Ich weiß, das ist nicht jedermanns Sache, aber ich persönlich finde, das Spontaneität, Flexibilität und Improvisation Zeichen von einer ungeheuren Kreativität sind.
Umso erfreuter war ich daher, dass ich heute in den Genuss eines etwas anderen Gottesdienstes in der Deutschen Evangelischen Kirche zu Lissabon kam.

Da die Kirche der DEKL (dt.: Deutsche Evangelische Kirche in Lissabon / port.: Igreja Evangélica Alemã em Lisboa) zurzeit ausführliche Dacharbeiten über sich ergehen lassen muss, und es den Kirchengängern nicht zuzumuten war in einer total verstaubten Kirche am Gottesdienst teilzunehmen, wurde spontan beschlossen den heute stattfindenden Gottesdienst im Pfarrhaus zu vollziehen.

Nun, ich frequentiere die deutsche Kirche an der Praça de Espanha seit nunmehr 15 Jahren, und ich habe schon an den verschiedensten Gottesdiensten teilgenommen, aber einen Gottesdienst im Pfarrhaus, das war auch für mich heute eine Premiere.

Die Pfarrer Anke und Stefan Stalling außer Haus, Hannelore Correia die einen tollen Gottesdienst leitete, 18 aufmerksame Kirchgänger, Rute Martins, die eigentlich unsere Organistin ist und heute aus einem alten Klavier die schönsten Töne herauskitzelte und ich, der ich normalerweise fürs Kaffeekochen zuständig bin und heute etwas holperig das Evangelium vortragen musste – das war im groben der Gottesdienst an dem ich heute teilgenommen habe.

„Ein Gottesdienst der nicht in der Kirche stattfindet, geht das überhaupt?“ – werden sich jetzt viele, vor allem meiner katholischen Freunde, fragen.
Und ob das geht!
Der heutige Gottesdienst in der DEKL war der beste Beweis dafür.
Gott ist überall gegenwärtig, nicht nur in der Kirche.
Es gibt keinen Ort, wo man nicht zu ihm beten könnte!

Euch allen, eine schöne Woche!

Dienstag, 24. Januar 2012

Empfang beim deutschen Botschafter in Lissabon


Heute am späten Nachmittag war ich, Dank meiner Freundin Anke, in der Residenz des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland im Lissabonner Stadtteil Restelo zu einem Empfang eingeladen.

Botschafter Helmut Elfenkämper und seine charmante Gattin Ulla wollten mit ihrer Einladung all denen, die sich ehrenamtlich in der deutschen Gemeinde in Portugal engagieren, sei es kirchlich, sozial oder kulturell, ihren Dank zum Ausdruck bringen.

Mit einer kurzen Rede unterstrich Botschafter Elfenkämper die Wichtigkeit der Hilfe und Unterstützung all derer, die mit Herz, Hand und Verstand immer wieder einen sozialen Beitrag leisten und somit einen wesentlichen Anteil an einem menschlichen und wertebewussten Miteinander in der deutschen und auch portugiesischen Gemeinschaft haben.

Zu den geladenen Gästen zählten, u. a. Anke Stalling, Stefan Stieb, Hannelore Correia, Hildegard Jusek, Susanne Burger und meine Wenigkeit.

Es war ein zwangloser und kurzweiliger Nachmittag, mit überaus interessanten Menschen und noch interessanteren Gesprächen, den ich sehr genossen habe!

Sonntag, 23. Oktober 2011

Festgottesdienst mit Frau Dr. Margot Käßmann






Mit viel Orgelmusik, zwei musikalischen Beiträgen unseres Chors und einer sehr packenden Predigt gingen heute, mit einem feierlichen Festgottesdienst, die 250-Jahr-Feiern der Evangelischen Kirchengemeinde zu Lissabon zu Ende.
Die Predigt hielt Frau Dr. Margot Käßmann, die einer Einladung durch den Lissabonner Gemeindekirchenrat anlässlich des Jubeljahres gefolgt war.

Pfarrerin Käßmann, die bis letztes Jahr den Ratsvorsitz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) innehatte, zelebrierte den Gottesdienst mit unseren Pfarrern Anke und Stefan Stalling und unserem Vikar Tim Winkel.
Der Gottesdienst war mit vielen religiösen und ethischen Werten durchzogen und einer, schon erwähnten, schönen Predigt.

Margot Käßmann, die ich wegen ihrer Positionen zu den Themen der Ökumene, der Familien- und Bildungspolitik, dem Rechtsextremismus, dem Dienst an der Waffe und der Emigration sehr schätze, kannte ich bis dato nur aus verschiedenen Fernsehauftritten und Zeitungsinterviews.
Persönlich war ich ihr bis zum letzten Freitag, als sie ebenfalls beim Kabarettabend der Kabarettistengruppe „Schwarzer Humor“ in der Deutschen Schule von Lissabon zugegen war, noch nie begegnet.
Umso neugieriger war ich auf ein gemeinsames Treffen mit ihr.
Nachdem ich sie kennen gelernt habe, war ich äußerst angenehm überrascht, was für eine nette, freundliche und einfache Persönlichkeit diese Frau doch hat!

Nach dem Gottesdienst gab die Kirchengemeinde im Hof und im Garten der Evangelischen Kirche einen Stehempfang.
Im Anschluss an diesen Stehempfang stellte uns Frau Käßmann, im Rahmen einer Lesung die in der Kirche abgehalten wurde, ihr letztes Buch „Sehnsucht nach Leben“ vor.
Nach der Lesung konnten wir Zuhörern der Autorin ein paar Fragen über „Gott und die Welt“ stellen, und so entstand eine lebendige, interessante und themenreiche Diskussion.

Ich weiß nicht ob Frau Käßmann, die ab nächstes Jahr „Lutherbotschafterin“ im Rahmen des Reformationsjubiläums 2017 sein wird, heuer zum ersten Mal hier in Portugal war.
Aber ich hoffe sie wird nicht zum letzten Mal unserer Gemeinde einen Besuch abgestattet haben.

Samstag, 22. Oktober 2011

Schwarzer Humor


Am gestrigen Freitag fand um 19 Uhr in der Aula der Deutschen Schule in Lissabon eine Aufführung des Pastorenkabaretts „Schwarzer Humor“ statt.
Die Kabarettistengruppe wurde im Jahre 2003 im norddeutschen Brake von den örtlichen Pastoren der vier Kirchengemeinden der Stadt Brake an der Weser gegründet.
Die lustige Truppe setzet sich aus Anke und Stefan Stalling, beide heute evangelische Pastoren in Lissabon, Katja Waldschmidt, Pastoralreferentin im Ammerland, Andreas Technow, Pastor in Brake, Stephan Bohlen, Pastor in Zwischnahn und seiner Ehefrau, der Standesbeamtin Petra Bohlen, zusammen.

Von den sechs Kabarettsmitgliedern lebt und arbeitet heute nur noch einer in Brake.
Die anderen fünf hat es hinaus in die weite Welt verschlagen. Nichtsdestotrotz kamen die Kabarettisten nun wieder zusammen um ihr humorvolles und satirisches Können zu präsentieren.

Solch ein besonderer Anlass sind die diesjährigen Feierlichkeiten der Deutschen Evangelischen Kirche zu Lissabon, die vor 250 Jahren gegründet worden ist.
Mit ihrem Programm „We´ll be black soon“, das eine gelungene und bunte Mischung aus originellen Sketchen und Liedern ist, beschenkten sie gestern Abend das gutgelaunte Publikum.

Mit einem Grußwort von Frau Dr. Margot Käßmann, der ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, die eine kurze und humorvolle Rede zum Thema „Humor in der Kirche“ hielt, begann der Kabarettabend.
Insgesamt 14 Lieder und Sketche gaben „Schwarzer Humor“ zum
Besten.

Besonders gut gefallen hat mir gestern Abend das Stück „Schöne neue Welt“, in dem Anke Stalling, Andreas Technow und Katja Waldschmied den immer stärker werdenden Einfluss der digitalen Medien in unserer heutigen schnelllebigen Zeit „anprangern“.
Auch das Stück „Der Pappst“, in dem Stefan Stalling dem sehr jungen Nachwuchskabarettisten Frederico Dias de Cunha in einem Zwiegespräch versucht den Beruf und Sinn eines Papstes zu erklären, fand ich köstlich.
Aber vor allen Dingen in dem Stück „Von Vorbildern“, in dem die Vorbildsfunktionen eines Fritz Walters, eines Lothar Matthäus, eines Helmut Schmidts, einer Angela Merkel und noch vielen anderen mehr, satirisch darstellt wurde, brillierte Stefan Stalling mit einem humorvollen Soloauftritt.

Musikalisch unterstützt wurden die Kabarettisten von „De Prinze“, einer an der Deutschen Schule gegründeten Band, ohne deren Mitwirkung der Abend niemals so peppig geworden wäre.

Wie alle Aufführungen und Konzerte die von der Deutschen Evangelischen Kirche in Lissabon organisiert werden, war auch der gestrige Eintritt frei.
Wer aber wollte, konnte am Ausgang eine Spende hinterlassen, die für die zwei Sozialprojekte gedacht sind, die seit Jahren von der Evangelischen Kirchengemeinde Lissabons unterstützt werden.

Es sind dies der „Centro de Apoio Social Pisão da Santa Casa da Misericórdia” in Cascais, in dessen Einrichtungen zurzeit etwa 330 obdachlose, und zum teil psychisch kranke, Männer und Frauen betreut werden und das Sozialzentrum „Serviços Sociais do Bairro da Serafina“ in Lissabon, das einen Altenpflegeheim, einen Kindergarten, eine Jugendbetreuung und ein Essen-auf-Räder für täglich 650 Personen unterhält.

„Schwarzer Humor“ hat gestern für einen gelungenen und spaßigen Kabarettabend gesorgt.
Bleibt nur zu hoffen das die Worte, die der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates zu Lissabon, Stephan Stieb, am Schluss zur Verabschiedung sagte, nicht ungehört bleiben:

„Also, das müssen wir unbedingt bald wiederholen!“

Donnerstag, 13. Januar 2011

Neujahrsempfang der Deutschen Evangelischen Kirchengemeinde zu Lissabon


Am letzten Samstag, dem 08. Januar 2011, läutete die Deutsche Evangelische Kirchengemeinde zu Lissabon mit einem Neujahresempfang (port.: Recepção de Ano Novo), welches in der Evangelischen Kirche in der Avenida Columbano Bordalho Pinheiro stattfand, das Festjahr zum 250. Jubiläum der Gemeinde ein.

Um kurz nach 11 Uhr begann der Festakt mit dem Orgelsolo „Die ganze Welt hast Du uns überlassen“ von Johannes M. Michel, das von Carina Lasch gespielt wurde.

Nach einer sehr originellen Begrüßung durch einige Schüler der Deutschen Schule zu Lissabon (port.: Escola Alemã de Lisboa) und einigen kurzen Worten des Vorsitzenden der DEKL, Herrn Stephan Stieb, sprach der Vizebotschafter der Bundesrepublik Deutschland, Herr Rückert, im Namen des leider erkrankten Botschafters, Herrn Helmut Elfenkämper, das Grußwort.

Nach dem Lied „Abendempfindung an Laura“, einem Werk des großen Wolfgang Amadeus Mozart, hielt dann Gastrednerin Teresa Caeiro, die Vizepräsidentin des Portugiesischen Parlaments (port.: Vice-Presidente da Assembleia da República), eine kurze, aber sehr persönliche Rede.

Gespielt wurden dann nochmals ein musikalisches Werk von Johannes M. Michel, wieder von Carina Lasch auf der Orgel vorgetragen, und die Arie „Hier soll ich dich denn sehen“, aus der Oper „Die Entführung aus dem Serail“, von Mozart.
Nach diesen musikalischen Leckerbissen fand dann die lang erwartete Vorstellung der Jubiläumsfestschrift (port.: Publicação comemorativa) „250 Jahre Deutsche Evangelische Kirchengemeinde Lissabon 1761 – 2011“ statt.

Danach hielten Julia Oelrich-Campos und das Pfarrerehepaar Anke und Stefan Stalling noch ein kurzes Schlusswort.
Beendet wurde der Neujahrsempfang mit dem „Präludium d-moll“ von Johann Gottfried Walther, gespielt von Carina Lasch auf der Orgel, und einem offenen Empfang im Pfarrhaus und im Hof der Gemeinde.

Leider spielte das Wetter nicht so mit, wie wir es uns alle gewünscht hätten.
Nichtsdestotrotz war dieser Neujahrsempfang 2011 ein voller Erfolg!

Montag, 20. Dezember 2010

Adventskonzert 2010






Wie vor einigen Tagen hier in diesem blog angekündigt, fand das diesjährige Adventskonzert der Deutschen Evangelischen Kirche zu Lissabon (DEKL) am gestrigen 4. Adventssonntag, den 19. Dezember 2010, statt.

Nach dem Abendgottesdienst, der um 17 Uhr stattfand und einem anschließenden Imbiss im Gemeindehaus, begann um 19 Uhr, in der Evangelischen Kirche an der Praça de Espanha, das traditionelle Weihnachtskonzert.

An dem Adventskonzert nahmen als Intertreten der Chor der Deutschen Evangelischen Kirche zu Lissabon statt, dem ich voller Stolz angehöre, sowie die „Capella Sacra“, mit Bärbel Griesshaber an der Querflöte, Andreas Häusler an der Trompete, Friederike Zühl am Cello, Pedro Lind and der Geige und Carina Lasch an der Orgel.
Des Weiteren trat der Posaunenchor der Kirche auf, mit Andreas Häusler, Stefan und Anke Stalling und Friederike Zühl.
Claus von Oertzen gab seine Baritonkünste zum Besten und sowohl Carina Lasch als auch Rute Martins spielten die Orgel.

Gespielt wurden Werke von Dietrich Buxtehude, Georg Friedrich Händel, Jaques Berthier, Johann Sebastian Bach, Peter Cornelius, Claude Balbastre, Georg Philipp Telemann und John Rutter.

Wir alle sangen und spielten mit voller Begeisterung.
Und als der Chor das alte, englische Weihnachtslied „Hark! The Herald Angels sing“ fertig gesungen hatte, konnte man im Kirchenraum, außer dem begeisterten Applaus, auch einige „Bravo“-Rufe hören, was uns, die wir alle Laien sind, unheimlich gefreut hat und uns gezeigt hat, das all die Mühe nicht umsonst war.

Als Chormitglied hat mich der gestrige Auftritt nur bestärkt weiter zu machen.
Mein herzlichster Dank gehört Carina, für all die Mühe die sie sich macht, die Zeit die sie sich nimmt und all die Freude die sie uns schenkt.
Auch Anke und Stefan gehört mein besonderer Dank, denn sie haben nicht nur immer ein offenes Ohr, sondern auch ein offenes Haus, in dem wir proben können.
Erst durch sie alle wurde dieses Konzert ein voller Erfolg!

Samstag, 27. November 2010

Advents-Bazar


Am letzten Sonntag, den 21. November 2010, fand, in der Escola dos Salesianos in Lissabon, am Campo de Ourique, der Ökumenische Advents-Bazar der Deutschen Katholischen Kirche und der Deutschen Evangelischen Kirchengemeinde statt.

Neben traditionellem handgefertigten Weihnachtsschmuck und selbst gemachten Weihnachtskränzen, einem Flohmarkt auf dem man Bücher und Nostalgisches erwerben konnte, gab es auch die Möglichkeit deutsche Lebensmittel, wie Christstollen, Lebkuchen und leckeren Glühwein zu kaufen.

Außerdem gab es eine Tombola auf der man viele interessante Preise gewinnen konnte.
Ich ging mal wieder leer aus, aber es gab, dank der vielen Sponsoren, über 100 glückliche Gewinner.

Der ökumenische Advents-Bazar der beiden deutschen Kirchen in Lissabon hat eine lange Tradition.
Er ist seit vielen Jahrzehnten ein beliebter und immer noch größter Treffpunkt der deutschen Gemeinschaft in und um Lissabon herum.

Dieses Jahr musste ich als Marktmanager auf dem Advents-Bazar fungieren, da Heidi Kopp, die die letzten neun Jahre das erfolgreich gemanagt hatte, Ende Oktober von uns gegangen ist.
Ich hätte diesen Advents-Bazar niemals bewerkstelligen können, wenn ich nicht die erfahrene Hilfe und die größte Unterstützung von allen Seiten erhalten hätte.
Vor allem Anke Stalling, die mir unermüdlich zur Seite stand und ohne die die Realisierung dieses Advents-Bazars niemals möglich gewesen wäre, gilt mein größter Dank!

Ich werde, so denke ich nach dieser turbulenten „Feuerprobe“, nächstes Jahr mehr zu diesem Event beisteuern können!

Dämmerstille Nebelfelder


Als ich am vorgestrigen Donnerstag, anlässlich unserer Chorprobe im Pfarrhaus war, wurde ich freundlich aber bestimmt von Anke Stalling gefragt, wann ich denn endlich mal wieder etwas hier in meinem Blog veröffentlichen würde.

„Wann schreibst Du denn endlich mal wieder etwas rein?
Ich schaue da immer rein, und in letzter Zeit finde ich da nichts, …überhaupt nichts!“ – so meinte sie zu mir.

Nun, sie hat ja vollkommen Recht.
Seit nunmehr gut drei Wochen habe ich mich hier im Blog rar gemacht.
Das ich mich nicht mehr gemeldet habe, hat aber vielerlei Gründe, und trotzdem nur eine Erklärung:
ich habe einfach keine Zeit gehabt!

Ich bin voller Arbeit und habe kaum noch Freizeit.
Und in der wenigen Freizeit die mir verbleibt, komme ich einfach nicht dazu etwas Kreatives aufzusetzen.
Außerdem hatte ich, nachdem Heidi Kopp uns für immer verlassen hat, einen ganzen Advents-Bazar zu managen, was wiederum auch nur mit der Hilfe von Anke Stalling zu bewältigen war.
So gesehen, ist sie also mit daran Schuld, das ich mich hier auf dem Blog so lange nicht gemeldet habe (grins…!).

Allen, die so lange auf ein paar interessante Neuigkeiten gewartet haben, möchte ich nun mitteilen, dass ich wieder da bin, und ich mir die Worte von Anke sehr wohl zu Herzen genommen habe.

Passend zu der Jahreszeit, möchte ich mit dem Gedicht „Dämmerstille Nebelfelder“ von Wilhelm Lobsien, meine schriftstellerischen Aktivitäten auf diesem Blog wieder aufnehmen:


Dämmerstille Nebelfelder

Dämmerstille Nebelfelder, nebeldurchflutete Einsamkeit,
und ein wunderbarer weicher Weihnachtsfriede weit und breit.

Nur mitunter, windverloren zieht ein Rauschen durch die Welt
und ein leises Glockenklingen wandert übers stille Feld.

Und dich grüßen alle Wunder die am lauten Tag geruht
und dein Herz singt Kinderlieder und dein Sinn wird fromm und gut.

Und dein Blick ist voller Leuchten, längst Entschlafenes ist erwacht…
und so gehst du durch die stille wunderweiche Vorweihnacht.


In diesem Sinne, Euch/Ihnen allen eine schöne und besinnliche Vorweihnachtszeit!