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Montag, 22. Dezember 2014

Bacalhau, der „treue Freund“ der Portugiesen




Heute wurde ich von einer deutschen Freundin gefragt was bei uns zuhause an Heiligabend zu essen auf den Tisch kommt.
Nun wir sind da, was das Weihnachtsmenü in der heiligen Nacht angeht, durchaus eine sehr traditionelle portugiesische Familie.
Bei uns wird es an Heiligabend, wie wohl in fast allen portugiesischen Haushalten, an diesem Abend „Bacalhau com todos“ (dt.: „Stockfisch mit allem“) geben.
Bei „Bacalhau com todos“ handelt es sich um gekochten Stockfisch mit Kartoffeln, Graupen, Kohl und Ei.

Wer sich an Festtagen, wie Weihnachten, keinen Stockfisch mehr leisten kann, zählt zu den wirklich Armen!
Angerichtet wird salzgetrockneter Kabeljau, der wohl traditionellste portugiesischste Fisch, in unzähligen Variationen. Wir Portugiesen nennen ihn liebevoll unseren „fiel amigo“ (dt.: treuen Freund) und hierzulande wird er nicht nur an Weihnachten gerne gegessen.
Bevor er zubereitet wird, wird der Stockfisch immer im kalten Wasser ein bis drei Tage eingewässert bevor er weiterverarbeitet wird. Im einwässern liegt das wahre Geheimnis des Babalhau, denn er sollte hinterher beim Zubereiten weder zu salzig noch zu fade schmecken.

Manche meinen es gibt an die 365 verschiedene Zubereitungsarten – so viele wie es Tage im Jahr gibt – , wieder andere reden von 1001 Rezepte für diesen Fisch und wieder andere meinen Bacalhau kann auf 10.000 verschiedene Arte und Weisen zubereitet werden. Fakt ist, das man diesen salzigtrockenen und dann eingeweichten Fisch kochen, grillen, frittieren und gratinieren kann. Er kommt als Salat, als Vorspeise, Suppe, Hauptgericht und sogar mancherorts auch als Nachtisch auf den Tisch.

Zwar haben wir Portugiesen das Trocknen und Salzen von Fisch nicht erfunden, dennoch ist Bacalhau seit fünf Jahrhunderten fester Bestandteil der portugiesischen Küche. Da durch den Trocknungsprozess dem Fisch nur das Wasser entzogen wird, bleibt er nahrhaft und geschmacksvoll.

Die Tradition Kabeljau (port.: bacalhau / lat.: Gadus morhua) zu salzen, und somit zu konservieren, begann in Portugal wohl im 10. Jahrhundert.
Damals gründeten skandinavische Händler mehrere Handelsposten an der iberischen Atlantikküste um sich mit dem qualitativ sehr guten Salz der Gegend einzudecken, welches sie zum einlegen ihrer Fische im hohen Norden benutzten.
Wie es scheint, kamen die Menschen an der portugiesischen Küste Dank der Skandinavier damals mit der Tradition des Salzfischens in Berührung.
Auch das die Tochter König Sancho I, Berengaria, im Jahre 1214 den dänischen König Waldemar II ehelichte, zeigt wie wirtschaftlich eng und kulturell Portugal zu dieser Zeit mit Skandinavien verbunden war.

Die Geschichte der Kabeljaufischerei der Portugiesen fand zum ersten Mal im Jahre 1353 vertraglich Erwähnung, als nämlich der portugiesische König Pedro I und der englische Monarch Edward II damals in einem Handelsabkommen vereinbarten, das portugiesische Fischer in englischen Gewässern 50 Jahre lang Kabeljau und Dorsch frei fischen durften.
Das König Pedro I einen solchen Vertrag damals mit dem englischen Königreichen abschloss, deutet daraufhin das die Kabeljaufischerei in Portugal in dieser Zeit bereits nicht nur etabliert sondern auch sehr verbreitet war.

Aber die Portugiesischen Fischer fingen den begehrten fettarmen und proteinreichen Fisch nicht nur vor der englischen Küste, sondern sie legten ihre Netze auch im Nordatlantik aus.
Seitdem Königin Berengaria an der Seite ihres Mannes Waldemar II in Dänemark regierte, waren oftmals Portugiesen mit dänischen Seefahrern in den Nordatlantik mitgereist.
Einer dieser Portugiesen war der aus der Algarve stammende João Vaz Corte-Real, der an einer Entdeckungsexpedition des dänischen Königs Christian I teilnahm, die den Auftrag hatte den abgerissenen Kontakt mit der ehemaligen dänischen Kolonie Grönland wieder aufzunehmen.
So waren portugiesischen Fischern die Gewässer um Grönland sehr wohl bekannt. Die Portugiesen nannten Grönland „Terra dos Bacalhaus“ (dt.: Land des Kabeljaus).

Die Reisen die die Söhne von João Vaz Corte-Real, Gaspar und Miguel, in die Neue Welt unternahmen, und bei der sie im Mai des Jahres 1500 neues Land (port.: Terra Nova / dt.: Neufundland) entdeckten ermöglichte portugiesischen Fischern, die damals fast alle aus der Hafenstadt Aveiro kamen, neue Fanggründe des immer wichtiger werdenden Bacalhaus vor Nordamerika.

Für die aufkommenden portugiesischen Entdeckungsfahrten wurde Bacalhau mit der Zeit unersetzlich. Als Reiseproviant für die Schiffsbesatzungen und Soldaten der Entdeckungsreisen nach Indien, Afrika und Südamerika war dieser luftgetrocknete und gesalzene Fisch unentbehrlich.
Aber nicht nur bei den Schiffsreisenden war dieses unverderbliche Lebensmittel wichtig. Auch für die portugiesische Bevölkerung auf dem Festland, vor allem die im Landesinneren, war Bacalhau das am meisten verbreitete Lebensmittel der damaligen Zeit, denn er war einerseits unverderblich und nahrhaft und andererseits war er leicht zu transportieren und schmackhaft.
Laut einer Chronologie aus dem Jahre 1550 waren damals 150 Boote in Aveiro registriert, die an der Kabeljau- und Dorschfischerei im Nordatlantik teilnahmen. Die Fischer von Aveiro brachten ihrer Stadt mit ihren erfolgreichen Fängen im Nordatlantik einen bis dahin unvorstellbaren Reichtum.

Als der spanische König Felipe II im Jahre 1580 Portugal besetzte und danach an die Macht kam, beschlagnahmte er nicht nur alle hochseetaugliche Schiffe der portugiesischen Marine, sondern auch die gut 150 Kabeljaufischerboote, um diese nach einem Umbau der spanischen Kriegsflotte zuzuführen.
Als die Spanische Armada 1588 im Ärmelkanal sang und klanglos unterging, ging auch der ehemalige große Schiffsverband portugiesischer Bacalhauschiffe unter.
Bis zum Ende der spanischen Invasion in Portugal im Jahre 1640 gab es keine Bacalhauflotte mehr.

Für die nächsten 200 Jahre existierte die portugiesische Kabeljau- und Dorschfischerei nicht mehr.
Die Portugiesen mussten in dieser Zeit aber nicht auf den Bacalhau verzichten, denn dieses damals wie heute sehr beliebte Nahrungsmittel wurde importiert.
Erst Ende des 18. Jahrhunderts begann man unter Königin Maria I und dem Premierminister Pombal, eine neue Flotte hochseetüchtiger Kabeljauschiffe zu gründen.
Diese Flotte, die die „Weiße Flotte Portugals“ (port.: Frota Branca Portuguesa) genant wurde, bestand im Jahre 1866 immerhin schon wieder aus 23 hochseetauglichen Fischerbooten.

Aber trotz der nun wieder existierenden Flotte portugiesischer Kabeljau- und Dorschfischer, musste der Bedarf an Bacalhau weiterhin in großen Mengen importiert werden, vor allem aus England, Norwegen und Schweden.

Bis ins 20. Jahrhundert hinein wuchs die „Weiße Flotte“ ständig, so das bereits im Jahre 1901 die portugiesische Kabeljaufischerei auf 65 Booten mit über insgesamt 1.400 Mann Besatzung zurückgreifen konnte.
In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wuchs die Flotte weiter, obwohl z.B. während des Ersten und vor allem des Zweiten Weltkrieges die Kabeljaufischerei ein risikoreiches Unterfangen war. Während des Zweiten Weltkrieges mussten portugiesische Kabeljauboote sich nicht nur wie üblich vor dem stürmischen Wetter und den Eisbergen des Nordmeeres in Acht nehmen, sondern auch vor den verfeindeten Kriegsparteien.
Zwei portugiesische Fangboote der „Weißen Flotte“ wurden nachweislich während des Zweiten Weltkrieges von deutschen U-Booten vor Kanada und Grönland torpediert und versenkt.

Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts führte die kanadische Regierung die 200-Seemeilenzone vor ihrer Küste ein, so das Portugal urplötzlich seiner Kabeljauhauptfanggebiete beraubt wurde. Dies führte dazu, dass die portugiesische Kabeljaufischerei schlagartig zurückging und dann völlig zum Erliegen kam.
Als die „Weiße Flotte“ 1974 nach der Nelkenrevolution aufgelöst wurde, gehörten ihr immerhin über 23.000 Mann an.

Seit der Auflösung der „Weißen Flotte“ deckt Portugal seinen Bedarf an Bacalhau bis heute fast ausschließlich durch Importe.
Und importierter Fisch ist teuer!
Durch den weltweiten Rückgang der Kabeljaubestände und durch die strengen Fangquoten die es dadurch fortan für Kabeljau gab, wurde mit den Jahren aus einem „Arme-Leute-Fisch“ eine wahre Delikatesse die sich heute hierzulande leider nicht mehr jeder leisten kann.
Dennoch werden heute in Portugal jährlich ca. 68 bis 70 Tausend Tonnen Bacalhau verzehrt. Das ist weltweit der höchste Pro-Kopf-Verbrauch dieses Fisches. Gut 70% des in Portugal verzehrten Bacalhaus stammt aus Norwegen, auch der, der an Heilig Abend bei mir zuhause auf den Tisch landen wird!

Freitag, 27. Dezember 2013

Adeste fideles


Weihnachten ist nun vorbei und ich hoffe, jeder von Euch hatte Gelegenheit, diese besondere Zeit, so wie ich, im Kreise seiner Liebsten besinnlich und harmonisch zu verbringen.
Dieses Jahr habe ich Weihnachten in Deutschland verbracht, um genauer zu sein, in Nordhein-Westfalen.
Und wäre das Wetter nicht so furchtbar schmuddelig und regnerisch gewesen, dann wären das bestimmt perfekte Weihnachtstage in Rees gewesen – so aber war es „nur“ ein 99,99 % perfektes Weihnachtsfest am Niederrhein.

Wie dem auch sei, als meine Familie an Heilig Abend nach Wesel fuhr, um am Weihnachtsgottesdienst teilzunehmen, wurde sie über 2500 km vom heimatlichen Lissabon entfernt, mit einem portugiesischen Element im Gottesdienst überrascht.
Eines der Lieder, die an diesem Abend während des Festgottesdienstes nämlich gespielt und gesungen wurde, war das Weihnachtslied „Herbei, o ihr Gläubigen“, das in Deutschland auch unter dem lateinischen Namen „Adeste fideles“ bekannt ist.

Dieses bekannte Weihnachtslied geht auf eine alte portugiesische Weise zurück.
Diese Weise wurde einstmals vom portugiesischen König João IV vertont und mit einem lateinischen Text versehen, welches er den Namen „Adeste fideles“ gab. João IV war ein begnadigter Musiker, der verschiedene Musikinstrumente spielte und mehrere Kompositionen schrieb. Eines dieser Kompositionen war besagtes „Adeste fideles“.
Zwei Manuskripte die heute in der Bibliothek des Königpalastes von Vila Viçosa aufbewahrt werden, das eine aus dem Jahre 1640 und das andere aus dem Jahre 1649, belegen João IV als Autor dieses Liedes. In der Originalversion von König João IV, d.h. auf Latein, lautet der Text wie folgt:

Adeste fideles

Adeste fideles laeti triumphantes,
Venite, venite in Bethlehem.
Natum videte Regem angelorum.
Venite adoremus, venite adoremus
Dominum.

Deum de Deo, lumen de lumine,
Gestant puellae viscera.
Deum verum, genitum non factum.
Venite adoremus, venite adoremus
Dominum.

Cantet nunc 'Io', chorus angelorum;
Cantet nunc aula caelestium,
Gloria! Soli Deo Gloria!
Venite adoremus, venite adoremus
Dominum.

Ergo qui natus die hodierna.
Jesu, tibi sit gloria,
Patris aeterni Verbum caro factum.
Venite adoremus, venite adoremus

Dominum



Oftmals wird aber der Engländer John Francis Wade als Komponist von „Adeste fideles“ angegeben, was aber insofern nicht sein kann, da Wade das Lied erst 1751 in seinem Liederwerk „Cantus diversi“ veröffentlichte. Wahrscheinlicher ist es da eher, das Wade das Lied um 1750 lediglich ins Englische übersetzt hat.


John Francis Wade war eng mit dem anglo-italienischen Musiker Vincent Novello befreundet. Novello war Mitte des 18. Jahrh. Organist der Kapelle der damaigen portugiesischen Botschaft am englischen Hof, wo „Adeste fideles“ oftmals, und nicht nur zur Weihnachtszeit, gespielt wurde.
Das Lied war damals in England sogar unter dem Namen „The Portuguese Hymn“ (port.: „Hino português“ / dt.: Portugiesische Hymne) bekannt.
Bei einem Besuch bei seinem Freund Novello in der Kapelle der portugiesischen Botschaft muss Wade das Lied dann zum ersten Mal gehört haben, und dieses dannn wohl übersetzt haben.

In der englischen Version von John Francis Wade lautet der Text:


O come, all ye faithful

 

O come, all ye faithful, joyful and triumphant!
O come ye, O come ye to Bethlehem;
Come and behold him
Born the King of Angels:
O come, let us adore Him, Christ the Lord.

God of God, light of light,
Lo, he abhors not the Virgin's womb;
Very God, begotten, not created:
O come, let us adore Him, Christ the Lord.

Sing, choirs of angels, sing in exultation,
Sing, all ye citizens of Heaven above!
Glory to God, glory in the highest:
O come, let us adore Him, Christ the Lord.

Yea, Lord, we greet thee, born this happy morning;
Jesus, to thee be glory given!
Word of the Father, now in flesh appearing!
O come, let us adore Him, Christ the Lord.



Im Jahre 1823 übersetzte der Theologe Friedrich Heinrich Ranke das Weihnachtslied ins Deutsche.

Der Text hier lautet wie folgt:

Herbei, o ihr Gläubigen

Herbei, o ihr Gläubigen, fröhlich triumphierend,
O kommet, o kommet nach Bethlehem!
Sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren!
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,
O lasset uns anbeten den König, den Herrn!

Du König der Ehren, Herrscher der Heerscharen,
Verschmähst nicht, zu ruhn in Marien Schoß,
Du wahrer Gott von Ewigkeit geboren.
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,
O lasset uns anbeten den König, den Herrn!

Kommt, singet dem Herren, singt ihm, Engelchöre!
Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen:
Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,
O lasset uns anbeten den König, den Herrn!

Ja, dir, der du heute Mensch für uns geboren,
Herr Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm,
Dir, fleischgewordnes Wort des ewgen Vaters!
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,
O lasset uns anbeten den König, den Herrn!


In der heutigen portugiesischen Version lautet der Text folgendermaßen:

Ó vindes adorar o salvador

Cristãos, vinde todos, com alegres cantos.
Ó vindes, ó vindes até Belém.
Vede nascido, vosso rei eterno.
Ó vindes adorar, Ó vindes adorar,
Ó vindes adorar o salvador!

Humildes pastores deixam seu rebanho
e alegres acorrem ao rei do céu.
Nós, igualmente, cheios de alegria.
Ó vindes adorar, Ó vindes adorar,
Ó vindes adorar o salvador!

O Deus invisível de eterna grandeza,
sob véus de humildade, podemos ver.
Deus pequenino, Deus envolto em faixas!
Ó vindes adorar, Ó vindes adorar,
Ó vindes adorar o salvador!

Nasceu em pobreza, repousando em palhas.
O nosso afecto lhe vamos dar. Tanto amou-nos!
Quem não há-de amá-lo?
Ó vindes adorar, Ó vindes adorar,
Ó vindes adorar o salvador!


„Adeste fideles“ drückt auf simple Art und Weise die echten und wahren Werte des christlichen Weihnachtsfestes, w.z.B. die Solidarität oder die gemeinsame Freude, aus.
Es ist aufgrund seiner einfachen Melodie und seines einfachen Textes überall auf der Welt sehr beliebt, sei es am Niederrhein, in London oder in Lissabon.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Die Nacht vor dem Heiligen Abend


1.
Die Nacht vor dem Heiligen Abend,
da liegen die Kinder im Traum;
sie träumen von schönen Sachen
und von dem Weihnachtsbaum.

2.
Und während sie schlafen und Träumen,
wird es am Himmel klar,
und durch den Himmel fliegen
drei Engel wunderbar.

3.
Sie tragen ein holdes Kindlein,
das ist der Heilige Christ;
er ist so fromm und freundlich,
wie keins auf Erden ist.

4.
Und wie es durch den Himmel
Still über die Häuser fliegt,
schaut es in jedes Bettchen,
wo nur ein Kindlein liegt.

5.
Und freut sich über alle,
dir fromm und freundlich sind;
denn solche liebt vom Herzen
das liebe Himmelskind.

6.
Wird sie auch reich bedenken
Mit Lust aufs allerbeste
Und wird sie schön beschenken
Zum lieben Weihnachtsfeste.

7.
Heute schlafen schon die Kinder
Und sehen es nur im Traum,
doch morgen tanzen und springen
sie um den Weihnachtsbaum.


Ich wünsche allen meinen Lesern und Freunden, die überall auf der Welt verstreut sind, ein frohes, glückliches und friedliches Weihnachtsfest und das eine oder andere kleine Geschenk...

Desejo a todos os meus leitores e amigos, que estão espalhados por todos os cantos do mundo, um Natal muito feliz com páz, alegria, saúde e também algumas prendinhas...

Dienstag, 22. Dezember 2009

Weihnachtsgrüße


Der helle Glanz des Weihnachtssterns
Erstrahle Euch allen im Herzen.
In Euren Seelen spiegele sich
Das warme Licht der Kerzen.

Lasst uns beim Feiern in der Heiligen Nacht,
Beim Singen und beim Schenken,
An Alle die nicht feiern können,
Dabei ein wenig denken.

Und dafür Sorge tragen, dass auch sie
An Heilig Abend Glück verspüren.
Laßt uns deshalb die Herzen öffnen,
Aber auch die Türen.

Den Reichtum sendet gerne aus,
Die Armut holt zu Euch herein,
Dann wird die Weihnachtszeit für uns
Erst wahrhaft fröhlich und glücklich sein.

In herzlicher Verbundenheit
Seid alle froh gegrüßt zur Weihnachtszeit.
Wir wollen eines uns nur schenken,
Nämlich, dass wir gerne aneinander denken!

(Ângelo Paulo)

Allen meinen Freunden, Verwandten und Bekannten überall auf der Welt wünsche ich ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

A todos os meus amigos, familiares e colegas, que estão espalhados por este mundo fora, desejo um feliz e santo Natal!

Dienstag, 27. Oktober 2009

Nationalfeiertage Portugals


Da ich für eine Deutsche Firma beruflich tätig bin, gelten in meiner Arbeitswelt die deutschen Feiertage.
Das heißt, obwohl ich hier in Portugal arbeite, gelten für mich immer die deutschen Feiertage.
An den portugiesischen Feiertagen, wenn meine Landsleute es sich zuhause gemütlich machen, muss ich also ganz normal ins Büro gehen.
Und an den deutschen Feiertagen, wenn meine Mitbürger zur Arbeit gehen, kann ich im Bett bleiben.

Da bei uns im Büro gerätselt wurde, ob nun die Portugiesen oder die Deutschen mehr Feiertage haben, führe ich hier nun die portugiesischen Feiertage an, um für eine gewisse Klarheit zu sorgen:

Feste Nationale Feiertage in Portugal:

- Ano Novo (Neujahr) – 01 Januar
- Dia da Liberdade (Tag der Freiheit) - 25. April
- Dia do Trabalhador (Tag der Arbeit) - 01. Mai
- Dia de Portugal, de Camões e das Comunidades Portuguesas (Portugal-Tag) - 10. Juni
- Nossa Senhora da Assunção (Mariä Himmelfahrt) - 15. August
- Dia da República (Tag der Republik) - 05. Oktober
- Todos-os-Santos (Allerheiligen) - 1. November
- Dia da Restauração (Wiederherstellung der Unabhängigkeit) - 1. Dezember
- Nossa Senhora da Conceição (Maria Empfängnis) - 08. Dezember
- Natal (Weihnachten) - 25. Dezember

Feiertage mit wechselndem Datum in Portugal:

- Sexta-Feira Santa (Karfreitag)
- Páscoa (Ostern)
- Corpo de Deus (Fronleichnam)
- Pentecostes (Pfingsten)


Einige kommunale Feiertage in Portugal:

- Açores - 16. Mai
- Albufeira – 20. August
- Almada – 24. Juni
- Aveiro – 12. Mai
- Coimbra – 04. Juli
- Elvas - 14. Januar
- Espinho – 16. Juni
- Évora – 29. Juni
- Guarda – 27. November
- Lagos 27. Oktober
- Leiria - 22. Mai
- Lisboa – 13. Juni
- Madeira – 1. Juli
- Olhão – 16. Juni
- Portalegre - 23. Mai
- Portimão – 11. Dezember
- Porto – 24. Juni
- Silves – 03. September
- Viana do Castelo – 20. August
- Viseu – 21. de September

Véspera de Natal (Heilig Abend) und São Silvestre (Silvester) gelten nicht als Feiertage in Portugal.
Auch sind der Ostermontag und der Pfingstmontag ganz normale Arbeitstage in Portugal.