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Sonntag, 6. Mai 2012

Meiner Mutter zum Muttertag – Para a minha Mãe pelo Dia da Mãe




Mutter,
ich möchte Dir für all die Freundschaft, für all die Unterstützung und für die stets helfende Hand die Du mir ein Leben lang entgegengestreckt hast, danken.
Ebenso möchte ich Dir danken Mutter, für all die Liebe die Du mir immer gegeben hast.
Jeden Tag meines Lebens, warst Du mir eine gute Freundin, warst mir stets ein Beispiel und zweifellos bist Du auch mein größtes Vorbild.
Danke Mutter, für all die Tage die Du Carla Marina, Vater und mir gewidmet hast.
Dank Dir sind wir heute die Familie die wir sind!Heute ist Muttertag, und ohne Zweifel, dieser Tag gehört alleine Dir und all den Müttern die so sind wie Du!
Um die Wahrheit zu sagen, eine so würdevolle Mutter wie Du, mit solch einem Herzen voller Liebe und Träume, verdient wahrlich mehr solcher Tage wie den heutigen.
Danke für Deine Liebe, Deine völlige Hingabe und all Deine Unterstützung.
Danke, dass Du meine Mutter bist!

Ich liebe Dich
Ângelo Paulo

Ich widme diese Zeilen meiner Mutter Maria Luisa zum heutigen Muttertag.
Während der Muttertag in Deutschland immer am zweiten Sonntag im Mai gefeiert wird, wird er hier in Portugal stets eine Woche früher, also am ersten Sonntag im Mai, gefeiert.
Dies war aber nicht immer so.
Bis zum Ende der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde der Muttertag in Portugal stets am 08. Dezember, dem Tag von Maria Empfängnis (port.: Dia de Nossa Senhora da Conceição), gefeiert.
Nossa Senhora da Conceição ist seit dem Jahre 1644 die Schutzpatronin Portugals.



Mãe,
quero agradecer a tua amizade, o teu apoio e a tua mão,que nunca deixou de amparar os meus passos e toda a minha vida.
Agradeço-te também mãe, todo o carinho que sempre me dedicaste.
Cada dia que passa tornaste-te mais minha amiga, tornaste-te o meu melhor exemplo e, sem dúvida alguma, és a minha maior referência de vida e também a minha maior amiga.Obrigado mãe, por todos os dias que sempre dedicastes à Carla, ao pai e a mim.
Graças a ti somos hoje a família que somos!
Hoje é o Dia da Mãe, e sem dúvida, este dia é todo teu e de todas as mães como tu!
Pois dizendo a verdade, uma mãe tão digna como tu, com um coração tão cheio de amor e cheio de sonhos, merece na realidade mais dias como o de hoje.
Obrigado pelo teu carinho, a tua total atenção e todo o teu apoio.
Obrigado por seres a minha mãe!

Adoro-te
Ângelo Paulo

Dedico estas linhas à minha mãe Maria Luisa pelo Dia da Mãe.
Enquanto o Dia da Mãe na Alemanha é sempre festejado no segundo domingo de Maio, aqui em Portugal, comemora-se este dia sempre uma semana antes, no primeiro domingo de Maio.
Mas nem sempre foi assim.
Até ao final dos anos 70 do século passado festejava-se em Portugal o Dia da Mãe sempre no dia 08 de Dezembro, Dia de Nossa Senhora da Conceição (dt.: Maria Empfängnis).
Desde 1644 que a Nossa Senhora da Conceição é a padroeira de Portugal.

Dienstag, 22. September 2009

Glückliches Neues Jahr 5770 - Feliz Ano 5770!


Shalom!

Verspätet, aber deswegen nicht weniger herzlich, möchte ich allen meinen hebräischen Freunden und Lesern auf diesem Wege ein glückliches und gesegnetes neues jüdisches Jahr wünschen.
Am letzten Freitag, dem ersten Tag des jüdischen Monats Tishri, begrüßten die Menschen jüdischen Glaubens, überall auf der Welt, das neue Jahr 5770 mit dem Fest Rosh Hashaná.
Mögen wir alle, ob Juden oder Nichtjuden, unsere Wünsche, Träume und Hoffnungen in Erfüllung gehen sehen und gebe uns Gott ein friedvolles neues Jahr.
Ein glückliches neues 5770!

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Shalom!

Atrazado, mas por isso não vindo menos do coração, quero desejar a todos os meus amigos e leitores hebraicos um feliz e próspero Ano Novo.
Na passada sexta-feira, ao chegar o primeiro dia do mês hebraico de Tishri, celebrou-se o Ano Novo Judaico 5770, com a festa do Rosh Hashaná.
Que nós todos, judeus ou não-judeus, veja-mos os nóssos desejos, sonhos, e esperanças tornarem-se puras realidades e que Deus nos dê um Ano cheio de páz.
Votos de um bom e feliz ano 5770!

Samstag, 12. September 2009

Ich wünsche allen eine gute Reise…


Vor ein paar Tagen habe ich den Roman „Eine Spur von Verrat“, der englischen Schriftstellerin Anne Perry, zu Ende gelesen.
Anne Perry schreibt viktorianische Kriminalromane, bei denen selbst einem Alfred Hitchcock die Augen übergehen würden.

In einem der letzten Kapitel des Romans vergleicht die Schriftstellerin das menschliche Leben mit einer Zugreise.
Ich fand diesen Vergleich sehr interessant und ich will nun hier versuchen, mit meinen eigenen Worten, ihn wiederzugeben.

Anne Perry schreibt das man in einen Zug (und damit meint sie das Leben!) oft ein- und aussteigt und das es bei manchen Aufenthalten angenehme Überraschungen und glückliche Momente, aber leider auch Unfälle und Schicksalsschläge gibt.
Wenn wir geboren werden und in einen Zug einsteigen, treffen wir Menschen, von denen wir glauben, dass sie uns während der ganzen Reise begleiten werden, wie z.B. unsere Eltern.

Leider ist aber die Wahrheit eine andere.
Sie steigen irgendwann aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung, ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.
Allerdings steigen dafür andere Menschen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein.

Es sind diese unsere Geschwister, unsere Freunde und andere Menschen, die uns begegnen und die wir lieben lernen.
Manche Personen, die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen Spaziergang. Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Fahrt durch das Leben. Und es gibt wieder andere, die Hilfe brauchen.
Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immerwährende Sehnsucht, eine unbeschreibliche „Saudade“, wie wir hier in Portugal wohl sagen würden.
Manche stürzen uns in tiefe Not.

Wiederum andere steigen ein und wieder aus und wir haben sie kaum bemerkt.
Es erstaunt uns, dass manche Passagiere, die die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Waggon setzen und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen. Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühsal auf uns zu nehmen sie zu suchen und uns zu ihrem Waggon durch zu kämpfen.
Leider können wir uns dann manchmal nicht zu ihnen setzen, weil der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.

So ist das Leben. Voll an Herausforderungen, Träumen, Fantasien, Hoffnungen und Abschieden, aber ohne Wiederkehr.

Machen wir also die Reise durch das Leben so gut wir können! Versuchen wir mit dem Zug gut anzukommen und sehen wir in jedem von ihnen das Beste!
Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer unserer Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht.
Auch wir werden während der Fahrt schwanken und es wird dann hoffentlich jemand da sein, der uns versteht und hilft.

Das große Mysterium unserer Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden und genauso wenig wann unsere Mitreisenden aussteigen werden, nicht einmal die, die derzeit neben uns sitzen.

Seit dem lesen des Romans von Anne Perry, denke ich immerzu, wie es wohl sein wird, wenn meine Eltern, meine Familie, meine Freunde oder sogar ich selber einmal aus dem Zug für immer aussteigen werden.

Ich weiß sehr wohl, dass die Trennung von den Menschen die ich liebe, und die ich während der Reise traf, mich sehr schmerzen wird.
Aber ich habe die Hoffnung, dass ich irgendwann am Hauptbahnhof ankommen werde.
Dann werde ich sie alle kommen sehen, mit Gepäck, das sie beim Einsteigen noch nicht hatten. Ich glaube das wird mich glücklich stimmen.
Was mich dann ebenso glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mit geholfen habe ihr Gepäck zu tragen und die richtigen Inhalte hinein getan habe.

Ich hoffe ich werde eine schöne, erfolgreiche und gesunde Zugreise machen.
Auf alle Fälle werde ich versuchen, beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen, der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden, die mir so am Herzen liegen, hinterlässt.

Ich wünsche allen eine gute Reise...

Montag, 6. Juli 2009

Ein Taschentuch als persönlicher Liebesbeweis






Was macht heutzutage eine junge Portugiesin, wenn sie einem jungen Mann ihre Liebe gestehen will?
Nun, wie überall auf der Welt, wird sie ihm wohl heute eine SMS, eine MMS oder vielleicht auch eine E-Mail senden.

Das ist klingt für uns, die wir etwas älter sind, nicht gerade sehr romantisch. Aber wenn die Liebenden durch die Anwendung dieser modernen Kommunikationstechnologie dadurch zusammenkommen, dann hat sie ihren Zweck erfüllt.

Früher aber, wenn eine junge Frau hier in Portugal ihrem Schwarm ihre Liebe gestehen und beweisen wollte, dann bestickte sie ihm ein Taschentuch.
Über viele hunderte von Jahren – vermutlich seit dem 17. Jahrhundert - dienten diese „Lenços de Namorados“ (Taschetücher der Liebenden) in ganz Portugal als persönlichster Liebesbeweis einer jungen Frau an einen jungen Mann. Früher stickten nämlich die jungen Frauen im heiratsfähigen Alter monatelang an diesen besagten Taschentüchern, die sie dann ihren Liebsten schenkten.

Heute hat sich diese Tradition nur noch im Norden Portugal, im Minho, erhalten. Dort werden heute sogar Kurse angeboten, damit junge Mädchen wieder das besticken der Taschentücher erlernen. Diese Taschentücher, meistens so um die 50 cm² groß, aus weißer Baumwolle bestehend, dienten den jungen Frauen als Projektionsfläche für ihre Träume, Hoffnungen, geheimen Botschaften, Wünsche, selbst gedichtete Reime und dekorativen Motiven, wie Herzchen, Blumen, Vögelchen usw.

Man kann die bunten und farbenfrohen Bestickungen der „Lenços de Namorados“ mit den Einträgen in den Poesiealben deutscher Schulmädchen vergleichen.
Mit dem kleinen Unterschied, das deutsche Mädchen nicht gerade ans heiraten denken, wenn sie sich ins Poesiealbum rein schreiben lassen…

Waren die „Lenços de Namorados“ bestickt, wurden sie, meistens auf Dorf- und Kirchfesten, von den jungen Mädchen an ihre Wunschkandidaten übergeben. Viele junge Männer nahmen auch schon mal zwei, drei oder mehrere Taschentücher an. Was zur Folge hatte, das viele Dorffeste mit sich untereinander streitenden jungen Mädchen endeten.

Zur Gaudi der jungen Männer natürlich!...