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Freitag, 13. November 2015

Wim Wenders fotografiert Lissabon


Im Lissabonner Stadtteil Amoreiras, im alten Hauptwasserwerk der Stadt (port.:Reservatório da Mãe de Água), ist das kleine aber sehr informative Museu da Água (dt.: Wassermuseum) untergebracht, das sich der Geschichte bzw. der Entwicklung der Lissabonner Wasserversorgung von der Römerzeit bis heute widmet, sowie dem riesigen Wasseraquädukt (port.: Aqueduto das Águas Livres) der das Tal von Alcântara durchquert und dessen Erbauer, dem Ingenieur Manuel da Maia.

Im Rundgang der großen Zisterne, der oftmals für Konzerte oder Gemäldeausstellungen genutzt wird, ist seit Anfang dieses Monats die temporäre Fotoausstellung „Á luz do dia até os sons brilham“ (dt.: „Bei Tageslicht leuchten sogar die Töne“) untergebracht, die einzigartige Fotografien des Düsseldorfer Fotografen, Autors und Regisseurs Wim Wenders zeigt.

Wim Wenders, der Lissabon durch seine verschiedenen privaten Aufenthalte und diversen Filmarbeiten zu schätzen und zu lieben gelernt hat und der mit der Zeit völlig dem Charme dieser Stadt erlegen ist, stellt hier 28 seiner fotografischen Werke aus, die er hauptsächlich während den Dreharbeiten zu den drei Filmen
„Stand der Dinge“ (port.: O Estado das Coisas) 1982,
„Bis ans Ende der Welt“ (port.: Até ao Fim do Mundo) 1991 und
„Lisbon Story“ (port.: Viagem a Lisboa) 1994
gemacht hat.

Diese Fotoausstellung, die unter der Schirmherrschaft der Wim Wenders Stiftung steht und die von den zwei Kuratorinnen Laura Schmidt und Anna Duque y González organisiert wird, kann noch bis zum 02. April 2016 besichtigt werden.
Sehr empfehlenswert!

Freitag, 9. November 2012

Persona non grata



Wenn es nach dem portugiesischem Wetteramt (port.: Instituto de Meteorologia) geht, wird der kommende Montag, der 12. November 2012, ein sonniger und wolkenloser Tag in Lissabon sein.
Dennoch wird der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, die an diesem Tag Portugal anlässlich ihres ersten offiziellen Staatsbesuches in Portugal besuchen wird, sicherlich ein eisiger sozialer Wind entgegenwehen.

Man kann nicht behaupten, die Mehrheit der portugiesischen Bevölkerung wird die Bundeskanzlerin mit offenen Armen begrüßen.
Im Gegenteil, für die meisten Menschen hier in Portugal ist Merkel in den letzten Monaten zu einer wahren „persona non grata“, also zu einer unerwünschten Person, geworden.

Wie unbeliebt Angela Merkel hierzulande wirklich ist, kann man an vielen Hauswänden und Mauern Portugals sehen, die mit riesigen Graffitigemälden „geschmückt“ sind.
Alleine hier in Lissabon gibt es über zehn solcher überdimensionalen Satiregemälde, die über die ganze Hauptstadt verteilt sind.
Zweifelsohne nicht besonders künstlerisch wertvoll, aber dennoch doch sehr originell, ist ein Graffiti am Lissabonner Containerhafen, in der Avenida Infante Dom Henrique, das unseren Premierminister Passos Coelho zeigt, wie er Angela Merkel den Allerwertesten küsst.
Ich selbst halte eigentlich nichts von diesen Wandbemalungen oder gar von einer Verteufelung der deutschen Bundeskanzlerin.
Aber ich muss zugeben, dass einige Graffitis mich doch sehr wohl amüsieren.

Das allerjüngste Kunstwerk ist noch nicht einmal drei Wochen alt, und ist im Stadtteil Amoreiras zu bewundern.
Dort ist an einer Mauer zu sehen, wie eine Angela Merkel mit den Marionetten Pedro Passos Coelho und Paulo Portas, seines Zeichen Außenminister dieses Landes, in einem Kasperletheater spielt.

Merkel, die für das harte Spardiktat der Geldgebertroika verantwortlich gemacht wird, ist wahrlich nicht beliebt hier in Portugal!
Und dennoch bin ich mir absolut sicher, das sie hier in Portugal, niemals so einen hasserfüllten Empfang zu erwarten hat, wie sie ihn noch vor ein paar Wochen in Griechenland hatte.

Aber vielleicht überrascht Bundeskanzlerin Angela Merkel uns ja alle!
Sie reist an diesem Tag mit einer über hundertköpfigen Wirtschaftsdelegation an, und wird mit dieser an einem deutsch-portugiesischen Wirtschaftsforum in Lissabon teilnehmen.
Manche hoffen so, dass an diesem Montag vielleicht der eine oder andere wichtige Wirtschaftsvertrag unterschrieben werden könnte.
Nur so wäre der Besuch der Bundeskanzlerin hier in Portugal vielleicht doch noch ein Erfolg.
Dieser Erfolg wäre voll und ganz im Interesse Portugals und Europas, und somit auch zweifellos im Interesse Deutschlands!

Dienstag, 30. August 2011

Ponte 25 de Abril


In meinem Beitrag „Mautgebühren“, welches ich am 11. Juli 2011 gepostet habe, schreibe ich über die Mautgebühren der imposanten „Ponte 25 de Abril“ (dt.: Brücke des 25. April), die majestätisch die beiden Ufer des Tejo, und somit Lissabon und Almada, miteinander verbindet.

Als die United States Steel Export Company, aus New York, zusammen mit 16 anderen Firmen am 06. August 1966, nach vierjähriger Bauzeit und somit ein halbes Jahr vor dem geplanten Bauende, die große Brücke über den Tejo fertig gestellt hatte, war sie die längste Hängebrücke (port.: Ponte Suspensa) Europas.
Noch heute ist sie, nach der Tsing-Ma-Brücke in China, die zweitlängste Hängebrücke der Welt, die Straßen- und Eisenbahnverkehr miteinander kombiniert.

Mit dem Bau der Brücke erfüllten sich die Lissabonner einen Jahrhundertalten Traum. Die Warterei auf die Auto- und Personenfähren, die bei Nebel, starkem Wind und schwerem Seegang oft den Dienst einstellten, hatte ein Ende.
Auch war man nicht mehr auf die 30 km weiter im Norden liegende Brücke Ponte Marchal Carmona in Vila Franca de Xira angewiesen, um in den Süden des Landes zu gelangen.

Zuerst taufte man die Brücke auf den Namen „Ponte Salazar“, nach dem Mann, der sie bauen ließ, nämlich den Diktator António de Oliveira Salazar.
Diesen Namen verlor sie aber am 25. April 1974, als die Diktatur durch die Nelkenrevolution beendet wurde. Einige Zeit lang nannte man sie nur noch die „Ponte sobre o Tejo“ (dt.: Brücke über den Tejo). Ich selber nenne sie heute noch so.
Aber die neuen revolutionären Machthaber hatten alsbald die Anonymität des technischen Wunderwerkes leid, und gaben ihr den weniger originellen Namen „Ponte 25 de Abril“ (dt.: Brücke des 25. April).

Sie ist aus purem Stahlbeton, überspannt freitragend eine Distanz von 1013 Metern, ihre gesamte Länge beträgt stolze 2278 Meter.
Zwei 190 Meter hohe Pylone, deren Fundamente 82 Meter unter dem Meeresspiegel verankert sind, tragen die Fahrbahnen, die den Tejo in einer Höhe von 70 Metern überqueren. Insgesamt waren 3.022 Arbeiter an ihrem Bau beteiligt. Vier Arbeiter starben während der vierjährigen Bauzeit.
Die Baukosten betrugen damals 2,2 Milliarden Escudos, was umgerechnet auf heute, an die 160 Millionen Euro wären.

Die Brücke ist formschön, überhaupt nicht monströs und durch ihre rötliche Pastellfarbe wirkt sie für den Betrachter fast schwerelos, so als ob sie über Lissabon schweben würde.
Unter den Fahrbahnen liegt ein Eisenbahndeck mit zwei Schienensträngen, die zwar schon beim Bau der Brücke berücksichtigt, aber erst im August 1999 fertig gestellt wurden.

Die Ortschaften am Südufer des Tejo, wie Almada, Seixal, Montijo und Setúbal, die bis dahin ein regelrechtes Dornröschenschlaf durchlebten, begannen nach dem Bau der Brücke, am 05. November 1962, sprunghaft an zu wachsen.
Noch heute sind ein großer Prozentsatz der rund 23 Millionen Fahrzeuge die jährlich die Brücke überqueren, Pendler aus dem Süden, die in Lissabon ihrer Arbeit nachgehen.
Zu Spitzenzeiten überqueren ca. 7.500 Fahrzeuge pro Stunde die Tejobrücke, pro Tag sind das an die 180.000 Fahrzeuge. Außerdem verbinden ca. 160 Zugverbindungen jeden Tag die zwei Ufer des Tejo.

Wenn man von Almada mit dem Auto in Richtung Hauptstadt fährt, hat man eine wunderschöne Aussicht.
Lissabon liegt einem fast zu Füßen, wie ein aufgeblättertes Buch, riesengroß und glänzend weiß.
Im Osten kann man die Alfama sehen, mit der Burg Castelo de São Jorge.
Etwas weiter westlich erkennt man die Baixa und in Fahrtrichtung erkennt man die Amoreirastürme.
Im Westen liegt Belém, ausschwingend bis zur Torre de Belém und dem Denkmal der Entdeckungen.

Der Ausblick den man von der Brücke hat, soweit man nicht nur Augen für den Verkehr hat, lässt einen alle Beschädigungen und hausgemachten Infernos die es jeden Tag in Lissabon und Almada gibt, vergessen.
Von den Fahrbahnen der „Ponte 25 de Abril“ hat man einen der schönsten Fernblicke, die ich kenne.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Prémio Valmor






Ich bin heute gefragt worden, was denn der Valmor-Preis (port.: Prémio Valmor) für ein Preis sei.

Um es vereinfacht zu sagen:
der Valmor-Preis ist wohl der wichtigste Architekturpreis, der in unregelmäßigen Abständen an das originellste neu gebaute Gebäude oder Bauwerk in der Hauptstadt Lissabon, vergeben wird.
Man kann behaupten, dass der Valmor-Preis wohl der bedeutendste Architekturpreis des ganzen Landes ist.

Nach dem testamentarischen Wunsch seines Stifters und Namensgebers Fausto Queiroz Guedes, dem Vicomte von Valmor (port.: Visconde de Valmor), der 1837 geboren wurde und als Diplomat und Politiker seiner Zeit eine wichtige Rolle spielte, wird der Preis zu gleichen Teilen zwischen dem jeweiligen Architekten des neu errichteten Bauwerkes und dessen Bauherrn aufgeteilt.
Das Rathaus von Lissabon (port.: Câmara Municipal de Lisboa) finanziert diesen Preis, der im Jahre 1902 zum ersten Mal verliehen wurde, aus den Rücklagen der 50 Contos de Reis, die der Gründer damals für diesen Zweck testamentarisch hinterlassen hat.

Eine dreiköpfige Juri, bestehend aus drei ausgesuchten Architekten, die von der Stadt Lissabon nominiert werden, ernennen einen oder mehrere Siegerkollegen, die ihrer Meinung nach ein preiswürdiges Gebäude in Lissabon neu errichtet haben.

Ursprünglich wurde der Valmor-Preis nur an Wohngebäude verliehen. Doch ab 1938 fing man an, auch andere neu gebaute und originelle Gebäude, Bauwerke, Baukomplexe und Parks der Hauptstadt zu prämieren.
Seit 1982 heißt der Valmor-Preis offiziell „Prémio Valmor e Municipal de Arquitectura“ (dt.: „Städtisches Architektur und Valmor-Preis“).

Der Visconde de Valmor starb 1878, aber durch die Vergabe seines Preises an die originellsten Gebäude der Stadt, ist er heute noch lebendig in der Hauptstadt.

Die Sieger des Valmor-Preises sind, chronologisch aufgeführt:

• 1902 – Der Palast Lima Mayer (port.: Palácio Lima Mayer)
• 1903 – Casa Ventura Terra (Wohnhaus)
• 1904 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1905 – Casa de Malhoa (Museum Dr. Anastácio Gonçalves)
• 1906 – Casa Viscondes de Valmor (Wohnhaus)
• 1907 – Casa Empis (leider schon abgerissen!)
• 1908 – Gebäude mit der Hausnr. 2, in der Av. Almirante Reis
• 1909 – Palacete Mendonça (dt.: Mendonça Palast)
• 1910 – Gebäude mit der Hausnr. 30, in der Av. Fontes Pereira de Melo (leider schon abgerissen!)
• 1911 – Gebäude mit der Hausnr. 25, Rua Alexandre Herculano
• 1912 – Villa Sousa (Villa)
• 1913 – Gebäude mit der Hausnr.23, Avenida da República
• 1914 – Wohnhaus mit der Hausnr. 28 Av. Fontes Pereira de Melo
• 1915 – Gebäude mit den Hausnrn. 206-218, Avenida da Liberdade
• 1916 – Gebäude mit den Hausnrn. 58-60, Rua Tomás Ribeiro
• 1917 – Gebäude mit der Hausnummer 5, in der Rua Viriato
• 1918 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1919 – Wohnhaus mit der Hausnr. 47, Avenida Duque de Loulé
• 1920 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1921 – Palast in der Rua Cova da Moura Nr. 1
• 1922 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1923 – Gebäude mit der Hausnr. 49, Avenida da República
• 1924 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1925 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1926 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1927 – Pensão Tivoli (dt.: Pension Tivoli)
• 1928 – Palacete Vale Flor (dt.: Vale Flor Palast)
• 1929 – Gebäude mit den Hausnrn. 207-215, Avenida 5 de Outubro
• 1930 – Gebäude mit den Hausnrn. 64 und 66, in der Rua Casilho (leider schon abgerissen!)
• 1931 – Gebäude mit den Hausnrn. 92-94, Rua de Infantaria 16
• 1932 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1933 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1934 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1935 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1936 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1937 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1938 – Igreja de Nossa Senhora do Rosário de Fátima (dt.: Kirche Unserer Jungfrau vom Rosenkranz von Fátima)
• 1039 – Wohnhaus mit der Hausnummer 52, in der Avenida Columbano Bordalo Pinheiro
• 1940 – Verlagsgebäude von Diário de Notícias
• 1941 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1942 – Gebäude mit der Hausnummer 25, in der Rua da Imprensa
• 1943 – Gebäude mit der Hausnr. 9, Av. António Augusto Aguiar
• 1944 – Wohnhaus mit der Hausnr. 67, Avenida Pedro Álvares Cabral
• 1945 – Gebäude mit der Hausnr. 14, Avenida Sidónio Pais
• 1946 – Gebäude mit der Hausnr. 12, Avenida Casal Ribeiro, n.º 12
• 1947 – Wohnhaus mit der Hausnr. 8, Rua São Francisco Xavier
• 1948 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1949 – Gebäude mit der Hausnr. 105, Rua da Artilharia Um
• 1950 – Wohnhaus mit der Hausnr. 37, in der Rua Duarte Pacheco Pereira im Stadtteil Restelo
• 1951 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1952 – Gebäude mit der Hausnummer 23, in der Avenida do Restelo
• 1953 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1954 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1955 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1956 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1957 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1958 – Gebäude des Pasteur-Instituts Unabhängigen Universität (port.: Laboratórios Pasteur na Universidade Independente)
• 1959 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1960 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1961 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1962 – Gebäude mit der Hausnr. 44, in der Rua Almirante António Saldanha, im Stadtteil Restelo
• 1963 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1964 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1965 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1966 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1967 – Gebäude mit der Hausnr. 55, in der Rua General Silva Freire im Stadtteil Olivais Norte
• 1968 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1969 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1970 – Gebäude mit der Hausnummer 53, in der Avenida dos Estados Unidos da América
• 1971 – Gebäude mit der Hausnummer 9 in der Rua Braancamp
• 1972 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1973 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1974 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1975 – Hauptgebäude, Museum und Park der Gulbenkian Stiftung
• 1975 – Herzjesu Kirche (port.: Igreja do Sagrado Coração de Jesus)
• 1976 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1977 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1978 – Gebäude mit den Hausnrn. 2-4, Rua Maria Veleda
• 1979 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1980 – Gebäude mit den Hausnrn. 223–233, Rua Castilho
• 1981 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1982 – Wohnkomplex im Stadtteil Olaias(port.: Encosta das Olaias).
• 1983 – Gebäude des Ehrensitzes der Architekten (port.: Menção Honrosa dos Arquitectos)
• 1984 – Bankgebäude des Banco Fonsecas & Burnay
• 1985 – Bankgebäude des Banco Credit Franco Portugais
• 1985 – Wohnkomplex im Stadtteil Lumiar
• 1986 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1987 – Institut Jacob Rodrigues Pereira (port.: Instituto Jacobo Rodrigues Pereira) in der Rua D. Francisco de Almeida
• 1988 – Bankgebäude der Lloyds Bank, Av. da Liberdade, 222
• 1989 – Wohnkomplex in der Rua Prof. Queiroz Veloso, Hausnrn. 2-3
• 1990 – Gebäude mit den Hausnrn. 107-109, Rua do Século
• 1990 – Gebäude mit der Hausnr. 2, Rua da Academia das Ciências
• 1990 – Gebäude mit den Hausnrn. 2-6, Travessa da Horta
• 1991 – Fakultät für Psychologie und Naturwissenschaften der Lissabonner Universität (port.: Faculdades de Psicologia e Ciências da Universidade de Lisboa)
• 1992 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1993 – Amoreiraskomplex (port.: Complexo das Amoreiras)
• 1994 – Gebäude mit der Hausnummer 4, in der Rua Professor Cavaleiro Ferreira
• 1995 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1996 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 1997 – Bagatelagebäude
• 1998 – Portugalpavillon auf derEXPO98 (port.: Pavilhão de Portugal)
• 1998 – Meerespavillon auf der EXPO98 (port.: Pavilhão Conhecimento dos Mares)
• 1999 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 2000 – Gebäude der Fakultät für Physik und Chemie der Lissabonner Universität (port.: Edifício da Faculdade de Física e Química da Universidade de Lisboa)
• 2001 – Atrium Saldanha
• 2002 – Rektorgebäude der Neuen Universität von Lissabon (port.: Edifício da Reitoria da Universidade Nova de Lisboa
• 2002 – Gebäude II des Institutes I.S.C.T.E. (port.: Edifício II do I.S.C.T.E.)
• 2003 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 2004 – Terraços de Bragança (dt.: Bragança-Terrasssen
• 2005 – Stadtpark Quinta das Conchas (port.: Parque Urbano da Quinta das Conchas)
• 2006 – Gebäude mit der Hausnr. 21, Rua Rodrigo da Fonseca
• 2007 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 2008 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 2009 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben
• 2010 – in diesem Jahr wurde der Preis nicht vergeben