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Dienstag, 1. Juli 2014

Zu vermieten


Bisher war es ja kein Problem hier in Portugal eine Location für eine private Familienfeier, eine Firmenveranstaltung, eine Cocktailparty, eine Tagung, ein Kongress oder ein besonderes Essen mit Freunden zu finden.
Ausgefallene Locations sind in Portugal weiß Gott keine Mangelwahre!
Aber ab dem heutigen Tag sind noch ein paar außergewöhnliche und garantiert geschichtsträchtige Veranstaltungsorte dazu gekommen – einige von ihnen gehören zu den bedeutendsten Baudenkmälern Portugals.

Wie die portugiesische Generaldirektion für kulturelles Erbe (port.: Direção-Geral do Património Cultural) – eine Behörde die mit der deutschen Denkmalschutzbehörde gleichzusetzen ist – mitteilt, wird es ab dem heutigen 01. Juli 2014 möglich sein in Zukunft 23 historische Bauwerke und staatlichen Museen landesweit für Familienfeiern, Business Events oder private Partys zu mieten.
Die Preise der Bauwerke und Museen die man buchen kann, hängen von vielen Faktoren ab, w.z.B. vom Prestige des Bauwerkes, vom Standort desselbigen, von den Räumlichkeiten die man mieten will oder kann, vom Datum, von der Anzahl der Gäste mit denen man feiern will und natürlich ob ein Catering gebraucht wird oder nicht.

Hier nun die „Preisliste“ der 23 besonderen Locations, die man für die nächste private oder öffentliche Veranstaltung hier in Portugal buchen kann:

- Hieronymuskloster
(port.: Mosteiro dos Jerónimos)
Lissabon
von 3.000 bis 40.000 Euro

- Nationales Kutschenmuseum
(port.: Museu Nacional dos Coches)
Lissabon
bis zu 10.000 Euro

- Königspalast von Ajuda
(port.: Palácio da Ajuda)
Lissabon
von 2.500 bis 7.500 Euro

- Turm von Belém
(port.: Torre de Belém)
Lissabon
von 1.500 bis 7.500 Euro

- Nationales Phanteon
(port.: Panteão Nacional)
Lissabon
von 750 bis 5.000 Euro

- Kloster von Alcobaça
(port.: Mosteiro de Alcobaça)
Alcobaça (Distrikt Leiria)
von 500 bis 7.500 Euro

- Kloster von Batalha
(port.: Mosteiro da Batalha)
Batalha (Distrikt Leiria)
von 200 bis 7.500 Euro

- Christuskloster von Tomar
(port.: Convento de Cristo)
Tomar (Distrikt Santarém)
von 100 bis 7.500 Euro

- Königspalast von Mafra
(port.: Palácio de Mafra)
Mafra (Distrikt Lissabon)
von 1.500 bis 6.000 Euro

- Nationalmuseum für Alte Kunst
(port.: Museu Nacional de Arte Antiga)
Lissabon
von 1.000 bis 4.000 Euro

- Nationalmuseum Machado de Castro
(port.: Museu Nacional de Machado de Castro)
Coimbra
von 250 bis 3.000 Euro

- Azulejo-Nationalmuseum
(port.: Museu Nacional do Azulejo)
Lissabon
von 250 bis 3.000 Euro

- Museum Dr. Anastácio Gonçalves
(port.: Casa de Malhoa)
Lissabon
von 500 bis 2000 Euro

- Lissabonner Musikmuseum
(port.: Museu da Música)
Lissabon
von 500 bis 2000 Euro

- Lissabonner Volkskunstmuseum
(port.: Museu de Arte Popular de Lisboa)
Lissabon
von 500 bis 2000 Euro

- Chiado-Museum
(port.: Museu do Chiado)
Lissabon
von 500 bis 2000 Euro

- Museum Grão Vasco
(port.: Museu de Grão Vasco)
Viseu
von 500 bis 2000 Euro

- Ethnologisches Nationalmuseum
(port.: Museu Nacional de Etnologia)
Lissabon
von 500 bis 2000 Euro

- Nationales Theater-Museum
(port.: Museu Nacional do Teatro)
Lissabon
von 500 bis 2000 Euro

- Nationales Kunstmuseum Soares dos Reis
(port.: Museu Nacional de Soares dos Reis)
Porto
von 500 bis 2000 Euro

- Nationales Archäologiemuseum
(port.: Museu Nacional de Arqueologia)
Lissabon
von 100 bis 3.500 Euro

- Nationales Trachten- und Modemuseum
(port.: Museu Nacional do Traje e da Moda)
Lissabon
von 125 bis 2.500 Euro

- Museum der Ausgrabungsstätte von Conimbriga
(port.: Museu Monográfico de Conimbriga)
Coimbra
von 50 bis 1.500 Euro

Bei all diesen Locations handelt es sich um in Stein gehauene Geschichte, die jede für sich eine prachtvolle und individuelle Kulisse abgibt.
Ab jetzt sind sie für jeden, der es sich finanziell leisten kann, als besonderer Veranstaltungsort zugänglich.

Dienstag, 22. September 2009

1001 Buildings you must see before you die


In dem im Juni, von den Autoren Mark Irving und Peter St. John, herausgegebenen Buch „1001 Buildings you must see before you die“, wird Portugal mit 17 Bauwerken aufgeführt, die man gesehen haben muss, bevor einen das Zeitliche segnet.

Das ist mal gar nicht so schlecht, denn immerhin repräsentiert Portugal damit 1,6% aller im Buch aufgeführten Bauwerke.
Das klingt zwar nicht nach viel, ist aber immerhin mehr, als z.B. die Nationen Brasilien, Belgien, Kanada, Griechenland, Ungarn, Dänemark, Indonesien oder Polen vorweisen können.

Und hier nun die 17 portugiesischen Bauwerke, die in dem Buch aufgeführt werden:

- Die „Casa da Musica“ (dt.: Musikhaus) in der Stadt Porto. 2005 von dem niederländischen Architekten Rem Koolhaas erbaut

- Die „Casa de Chá“ (dt.: Teehaus), von dem Stararchitekten Álvaro Siza Vieira in der Stadt Matosinhos, erbaut 1963

- Das im Jahre 2003 in der Stadt Coimbra von dem Architekten João Mendes Ribeiro erbaute „Centro de Artes Visuais“ (dt.: Zentrum für Visuelle Kunst)

- Das für die Fußball-EM 2004 in Portugal erbaute Fußballstadion von Braga „Estádio Municipal de Braga“, von Eduardo Souto de Moura

- Das vom Architektenbüro ARX Portugal 2002 erbaute Marinemuseum von Ilhavo „Museu Marítimo de Ilhavo“

- Das von den Architekten und Bildhauern Diogo Boitac, João de Castilho und Diogo Torralva im 16. Jahrhundert in Lissabon erbaute und weltberühmte Hieronymuskloster „Mosteiro dos Jerónimos“

- Der Kindergarten „Jardim de Infância João de Deus“ (1991) von Álvaro Siza Vieira in der Stadt Penafiel

- Die „Piscinas de Leça“ (dt.: Schwimmbäder von Leça) in Matosinhos, aus dem Jahre 1966, ebenfalls von dem Stararchitekten Siza Vieira

- Das Hauptverwaltungsgebäude der Lissabonner U-Bahn aus dem Jahre 1914, „Sede do Metro“, von Manuel Norte Junior

- Die „Estação do Oriente“ (Lissabonner Hauptbahnhof), des spanischen Architekten Santiago Calatrava, aus dem Jahre 1998

- Der 1885 fertig gestellte Palast „Palácio da Pena“ in Sintra, erbaut von dem deutschen Baron von Eschwege, auf Geheiß von Ferdinand von Sachsen-Coburg-Gotha, dem Prinzgemahl von Königin Maria II

- Die „Garagem Passos Manuel“ (dt.: Parkhaus Passos Manuel) in Porto, aus dem Jahre 1938, von Mário de Abreu

- Der „Pavilhão de Portugal“ (dt.: Portugalpavillon), von Álvaro Siza Vieira, anläßlich der Weltausstellung EXPO 1998 in Lissabon erbaut

- Die „Quinta da Malagueira“, ein Gutshof in Évora, aus dem Jahre 1977, ebenfalls von Siza Vieira

- Der „Convento de Mafra“ (dt.: Klosterpalast von Mafra), in der Stadt Mafra, von dem luso-deutschen Johann Friedrich Ludovice im 18. Jahrhundert erbaut

- Der Aufzug „Elevador de Santa Justa“ in Lissabon, 1902 von Raul Mesnier de Ponsard, einem Schüler von Gustave Eifel, dem Erbauer des Eifelturms, konstruiert

- Das im 15. Jahrhundert von den Baumeistern David Huguet und Afonso Domingues erbaute Kloster „Mosteiro da Batalha“, in der Kleinstadt Batalha.