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Samstag, 26. Juli 2014

Unangenehme Annullierungen bei der TAP


Die portugiesische Fluggesellschaft TAP (port.: Transportes Aéreos Portugueses) musste diese Woche 48 ihrer Flüge annullieren, darunter auch teilweise die Mittelstreckenflugverbindungen nach Frankfurt/Main, München und Berlin.
Obwohl eine Umbuchung auf die von TAP gecharterte Flugzeuge anderer Airlines, wie ich selbst erleben konnte, keinerlei Probleme mit sich bringt, ist diese Situation, zumal jetzt zur Sommerzeit, der portugiesischen Fluggesellschaft sehr unangenehm.

Dabei ist die TAP ziemlich unverschuldet in die missliche Lage geraten, in der sie sich jetzt befindet.
Der Flugzeughersteller Airbus hatte sich vertraglich dazu verpflichtet der TAP Ende Juni zwei Airbus A330 für ihre Langstreckenflüge, sowie zwei Airbus A319 und zwei Airbus A320 für ihre Mittelsteckenflüge auszuliefern.
Da diese Flugzeuglieferungen aber bisher leider ausblieben, steckt die TAP nun in diesem Schlammassel und kann ihren Sommerflugplan, nicht wie erwartet, vollständig realisieren.

Wie mir heute am Lissabonner Flughafen von TAP mitgeteilt wurde, wird bis zum kommenden 15. August mit einer wöchentlichen Annullierung von mehreren Flügen zu rechnen sein.

Alle die bis dahin von oder nach Portugal fliegen wollen, empfehle ich dringend einen Besuch auf der Seite der Fluggesellschaft, die da lautet:


Samstag, 25. September 2010

O zapft is…


Nicht nur in München hat das diesjährige Oktoberfest begonnen. Nein auch hier in Lissabon hat an diesem Donnerstag das wohl typischste deutsche Volksfest angefangen.

Vom 23. – 26. September wird es auf dem Campo Mártires da Pátria, im Lissabonner Stadtteil Pena (port.: Freguesia da Pena), genau vor der Deutschen Botschaft und dem Goethe-Institut, wieder nach leckerer Bratwurst riechen und frisch angezapftes Bier ausgeschenkt werden.
Das diesjährige Motto des Oktoberfestes lautet: „München in Lissabon 2010“ (port.: „Munique em Lisboa 2010“.

Dies ist bereits das vierte Jahr, das die Deutsch-Portugiesische Industrie- und Handelskammer, das Goethe-Institut und das Lissabonner Rathaus, gemeinsam dieses Event veranstalten.
In den letzten drei Jahren fand das Oktoberfest in den Gärten des Goethe-Instituts statt.
Doch von Jahr zu Jahr wurden die Besucher mehr, und so entschloss man sich, mit tatkräftiger Unterstützung des Rathauses von Lissabon, das diesjährige Fest auf dem Park vor der Botschaft stattfinden zu lassen.

Zwar steckt das Lissabonner Oktoberfest mit vier Jahren noch in den Kinderschuhen, aber von Jahr zu Jahr wird das Volksfest geselliger.

Seit dem ersten Fest vor vier Jahren, wird auf dem Oktoberfest für die SOS-Kinderdörfer in Portugal gesammelt.
Und so wird es auch dieses Jahr sein.
Der Erlös der Einnahmen wird, fast ausschließlich, den SOS-Kinderdörfern und ihren kleinen Bewohnern zu gute kommen.

Ein anderes Ziel der Veranstalter dieses Volksfestes ist es, Deutsche, Portugiesen und Touristen aus aller Welt, hier in Lissabon zusammen zu bringen.
Die deutschen Traditionen, die deutsche Volksmusik, das leckere deutsche Bier, das gute deutsche Essen und die deutsche „Gemütlichkeit“ sollen den Portugiesen und den anderen Völkern, die in Portugal leben, näher gebracht werden.

Laut des Goethe-Instituts wird das Festprogramm wie folgt lauten:

Donnerstag, 23. September / von 19 Uhr bis 24 Uhr

- „O zapft is“ Anstich des ersten Bierfasses durch den Bürgermeister des Stadtteils Pena, Senhor Joaquim Lopes Ramos, in Anwesenheit von Vertretern der Stadtverwaltungen von Lissabon und München, sowie Vertretern der Deutschen Botschaft.
- Deutsche Volksmusik wird gespielt und Deutsches Essen und Bier werden gereicht
- Tombola (port.: sorteio)

Freitag, 24. September / von 17 Uhr bis 24 Uhr

- Zu deutscher Volks- und Blasmusik kann man frisch gezapftes Bier trinken und bayrische Spezialitäten zu sich nehmen
- Tombola

Samstag, 25. September / von 11 Uhr bis 24 Uhr

- Familientag auf dem Oktoberfest. Verschiedene Spiele und Veranstaltungen für die Kleinen und die Großen. Großes Familienprogramm
- Deutsches Essen und Trinken
- Tombola

Sonntag, 26. September / von 11 Uhr bis 16 Uhr

- Zum letzten Mal hat man heute die Gelegenheit ein Maß Bier zu trinken und seine Bratwurst oder sein Leberkäs mit Sauerkraut zu genießen
- Abschlusszeremonie und Beendigung des diesjährigen Oktoberfestes
- Tombola

Wer noch mehr Informationen über das Oktoberfest haben will, hier noch zwei Adressen an die man sich wenden kann:

Jovens Empresários e Gestores da
Câmara de Comércio e Indústria Luso-Alemã
Herr Martin Stadter
TM: 917 871 571
E-Mail: martin.stadter@spacecreation.biz
Offizielle Seite im Internet: www.oktoberfest-lisboa.com

Câmara de Comércio e Indústria Luso-Alemã
Deutsch-Portugiesische Industrie- und Handelskammer
Herr Guido Radel
Tel.: 213 211 200
E-Mail: guido-radel@ccila-portugal.com
Offizielle Seite im Internet: www.ccila-portugal.com

Donnerstag, 20. August 2009

Zelten verboten!


Genauso wie ich in Deutschland ein vehementer Verfechter der portugiesischen Sprache, Kultur und Lebensart war, als ich noch in Darmstadt lebte, so bin ich heute, hier in Portugal, ein vehementer Verfechter der deutschen Sprache, Kultur und Lebensart.

Aber manchmal Zweifele ich schon ein wenig an besagter Kultur und Lebensart, wenn mir mitten in Lissabon die Sorte von Germanen begegnet, die z.B. noch nicht Begriffen hat, das Sportsocken und Sandalen nicht besonders gut miteinander kombinieren, oder die die auch noch nicht verstanden haben, weshalb man am Vormittag grölend mit einer Bierflasche auf offener Straße nicht so gut bei der hiesigen Bevölkerung ankommt.

Und wenn ich dann sehe, das deutsche Rucksacktouristen mitten auf dem „Miradouro de Santa Catarina“, einem der zentralen Aussichtspunkte der Hauptstadt, ihr Zelt aufschlagen, um dort die Nacht zu verbringen, dann dreht sich mir regelrecht der Magen um.

Ist es bis zu diesen Leuten noch nicht durchgesickert, dass es so etwas wie Campingplätze gibt?
Ich meine, was würde den ein Berliner sagen, wenn ich am Brandenburger Tor mein Zelt aufschlagen würde?
Was würde geschehen, wenn ich in München, mitten auf dem Marienplatz gegen die Mariensäule urinieren würde?
Oder was würde ein Frankfurter sagen, wenn ich im Brunnen auf dem Opernplatz ein Bad nehmen würde?
In allen Fällen würde man mich wohl für verrückt erklären, das Ordnungsamt rufen und mich dann von der Polizei abführen lassen.

Mitten in der Lissabonner Innenstadt, in einem öffentlichen Park zu Zelten, kann und darf nicht eine deutsche Lebensart sein!

Oder hat sich da kulturell etwas geändert, und ich habe nichts davon mitbekommen?