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Sonntag, 29. November 2015

Zum Ersten Advent 2015


Die Kerze wird entzündet,
hell erstrahlt ihr warmer Schein.
Von Herz zu Herz in Liebe kündet,
Frieden auf Erden möge es sein.

Diesen Wunsch gar viele hegen,
in besinnlicher Vorweihnachtszeit.
Im Jahreslauf dies auch zu pflegen,
ein Segen – wären alle dazu bereit.

Hoffnungsvoll und mit Zuversicht
dass wir Menschen daran denken.
Schau ich hin in das flackernde Licht,
so sollten wir uns beschenken.

(Karin Thießen)


Mit diesem Gedicht der Hobbypoetin Karin Thießen und einem Gemälde meiner Lieblingsmalerin Josefa de Óbidos, das den Titel „São Francisco de Assis e Santa Clara adorando o menino Jesus“ (dt.: Der heilige Franz von Assisi und die heilige Clara bewundern das Jesuskind) trägt, möchte ich allen meinen Bloglesern einen schönen Ersten Advent wünschen.

Freitag, 25. April 2014

Die ganze heutige Welt bräuchte mal eine Nelkenrevolution…


25. April

Dies ist der Morgen den ich ersehnte
Der Tag des Neubeginns, vollkommen und rein
An dem wir aufgestanden sind aus Nacht und Schweigen:
Und frei bewohnen wir die eigentliche Zeit.

Sophia de Mello Breyner Andresen (1919-2004)


Heute vor genau 40 Jahren, am 25. April 1974, fand hier in Portugal die  Nelkenrevolution (port.: Revolução dos Cravos) statt – eines der wichtigsten Ereignisse in der modernen portugiesischen Geschichte.
Welchen besonderen Stellenwert dieser außergewöhnliche und friedliche Tag für Portugal und seine Bürger hatte (hat), sieht man heute, im Vergleich, z.B. an den leider gewalttätigen Konflikten in Syrien oder der Ukraine.
Manchmal denke ich mir: die ganze heutige Welt bräuchte mal eine Nelkenrevolution…

Mit dem obigen Vierzeiler „25 de Abril“ von Sophia de Mello Breyner Andresen, den die portugiesische Schriftstellerin 1977 in ihrem Gedichtsband „O Nome das Coisas“ (dt.: „Der Name der Dinge“) veröffentlichte, erinnere ich hier im Blog an diesen – auch für mich – sehr wichtigen Tag.

Hier das Gedicht in seiner Originalfassung:


25 de Abril

Esta é a madrugada que eu esperava
O dia inicial inteiro e limpo
Onde emergimos da noite e do silêncio
E livres habitamos a substância do tempo

Sophia de Mello Breyner Andresen (1919-2004)

Samstag, 7. Dezember 2013

Weihnachtsfeier 2013



Wenn sich das Jahr seinem Ende neigt
da wird kalendarisch die Weihnachtsfeier angezeigt.
Auch bei uns im Büro stand eine solche diesen Monat an
und so gingen wir alle essen, Chrissy allen voran.
Von der Partie waren diesmal dabei: Maria, Conxi und Ana
in Gesellschaft von Paulo, Marlene und Johanna.
Lecker geschmaust haben wir in einem Alentejo-Restaurant
waren alle gut drauf, vergnügt und tiefenentspannt.
Eine Super-Weihnachtsfeier, doch die ist nun Geschichte
Genauso wie meine Inspiration zu diesem kurzen Gedichte!

(Angelo Paulo)

Ich wünsche allen meinen Kolleginnen und Kollegen, hier in Lissabon und im fernen Berlin, eine schöne, besinnliche und stressfreie Vorweihnachtszeit!

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Ausgesuchte Werke von Luis Vaz de Camões



Nach meinem gestrigen Beitrag über Luís Vaz de Camões wurde ich heute gefragt ob ich nicht hier das eine oder andere Beispiel seiner Dichtkunst vorstellen kann und will.

Diesem Wunsch gehe ich heute gerne nach und führe nun hier vier Gedichte auf, die von den renommierten deutschen Schriftstellern Hans-Joachim Schaeffers und Wilhelm Storck übersetzt worden sind.

Die Gedichte, Lieder, Oden, Komödien und Sonetten von Camões, allen voran „Die Lusiaden“ (port.: „Os Lusíadas“), sind das Bedeutendste und Berühmteste, welches die portugiesische Literatur zu bieten hat.
Ein gigantisches Werk, das die Liebe, die Frauen und die ganze portugiesische Geschichte und ihre Einordnung in die Geographie der Welt und den Bau des Universums umfasst.

Camões ist ein Dichter von großer Kraft, von einem enormen Erzählungspotential und einer präzisen Schilderungsgabe.
Er selbst rühmt sich, über viele seiner Gedichte, nicht Erfundenes, sondern nur wirklich über Geschehenes zu berichten.

Da das Werk von Camões sehr umfangreich ist, war es für mich äußerst schwierig, hier ein paar Beispiele aufzuführen.
Ich hoffe aber, mit meiner getroffenen Auswahl, ein ungefähres Bild über die Arbeiten des großen Dichters geben zu können.



Die Lusiaden
Erster Gesang, Strophe 1 bis 8:

Die kriegerischen, kühnen Heldenscharen,
Vom Weststrand Lusitaniens ausgesandt,
Die auf den Meeren, nie zuvor befahren,
Sogar passierten Taprobanas Strand,
Die mehr erprobt in Kriegen und Gefahren,
Als man der Menschenkraft hat zuerkannt,
Und unter fernem Volk errichtet haben
Ein neues Reich, dem so viel Glanz sie gaben;

Und die Erinnerungen voller Ruhm
An jene Könige, die stets gemehrt
Das Reich, den Glauben und das Heidentum
In Afrika und Asien zerstört,
Und jene auch, die durch ihr tapferes Tun
Des Todes Forderung von sich gewehrt:
Will mit Gesang ich überall verbreiten,
Wenn mich Talent und Kunst dabei begleiten.

Genug vom schlauen Griechen, vom Trojan
Und von den großen Fahrten, die sie machten;
Genug von Alexander und Trajan,
Von Siegesehren auch, die ihnen lachten;
Ich singe jetzt vom tapferen Lusitan,
Dem sich Neptun und Mars gefügig machten.
Genug von dem, was früher war zu loben,
Denn ein viel größerer Mut hat sich erhoben.

Und ihr, meine Tagiden, habt entfacht
In mir neue Begabung, volle Glut,
Wenn stets, mit einem schlichten Vers bedacht
Von mir ward heiter eures Flusses Flut,
Gebt mir jetzt einen hohen Ton voll Macht,
Einen erhabenen Stil, der Rede Flut,
Damit Phoibos befiehlt, daß eure Welle
Nicht mehr beneide Hippokrenes Quelle.

Verleiht mir Leidenschaft und schönen Sang,
Nicht wie der rauhe Ton der Hirtenflöte,
Vielmehr der kriegerischen Tuba Klang,
Der Mut entzünde und Gesichter röte;
Ich will die Taten rühmen mit Gesang
Des Volks, das Mars durch Kühnheit so erhöhte;
In aller Welt soll man von ihnen singen,
Gelingt es, solchen Preis in Vers zu bringen.

Und Ihr, o hochgeborene, starke Wacht
Von Lusitaniens alter Sicherheit,
Daß Ihr das Reich des Glaubens größer macht,
Erhofft sich fest die kleine Christenheit;
Ihr schreckt so jung der Mauren Heeresmacht,
O schicksalhaftes Wunder unserer Zeit,
Der Welt von Gott geschenkt (der alles lenkt,
Daß von der Welt ihm werde viel geschenkt);

Ihr, zarter Blütenzweig an einem Baum,
Von Christus, dem Erlöser, mehr geliebt
Als jeder andere in des Westens Raum,
Der Kaiser sich und Allerchristlich schrieb;
(Seht Euer Wappen, dort ist anzuschauen
Und zu erkennen, wie man einst gesiegt,
Sein Wappen hat Euch Christus dort gegeben,
Das er sich gab, als man ihm nahm das Leben);

Ihr, starker König, dessen großes Reich
Die Sonne schon erblickt, kaum daß sie steigt;
Erblickt, wenn beide Tageshälften gleich,
Und noch erblickt, wenn sie sich niederneigt;
Ihr sollt das Joch sein und die Schmach zugleich
Des Reiterheeres Ismaels, das weicht,
Der Türken aus dem Orient und des Stammes,
Der noch das heilige Wasser trinkt des Ganges.


Original: Luís Vaz de Camões
Übersetzung: Hans-Joachim Schaeffers



Sonette 173

Natur erschuf mit ihrer ganzen Pracht
Uns einen Schatz, so herrlich und so schön;
Aus Rosen und Rubinen, Gold und Schnee
Hat engelszarte Schönheit sie vollbracht.

Rubin funkelt im Mund, in Reinheit lacht
Des Antlitz’ Rose, für die ich vergeh;
Im Haar ist goldnes Gleißen, hell zu sehen,
Schnee deckt die Brust, der mir das Herz entfacht.

Die Augen zeigen, was Natur vermag,
Aus ihnen machte sie ein Sonnenlicht,
Ein Licht noch heller als der helle Tag.

So, Herrin, hat in Körper und Gesicht
Das allerschönste Kunstwerk sie vollbracht
Aus Rosen, Gold, Rubinen, Schnee und Licht.


Original: Luís Vaz de Camões
Übersetzung: Hans-Joachim Schaeffers



Ohne Dich

Der sanfte Reiz der Berggeländ' und Auen,
Der laubigen Kastanien Schattenkühle,
Der laut'ren Bächlein murmelndes Gewühle,
Verscheuchend Sorg' und Leid von Stirn und Brauen;

Des Meeres dumpf Geroll, die fremden Gauen,
Der Sonne Niedergang am fernen Bühle,
Der Herden Heimzug nach des Tages Schwüle,
Der Wolken hold Gewirr im Abendgrauen;

Kurz, alles was Natur zu wonn'gem Schauer
Für Seel' und Sinn so mannigfach ergossen:
Wo Du mir fehlst, erregt es Gram und Schmerzen;
Dir fern – betracht' ich's lässig und verdrossen;
Dir fern – erweckt mir allezeit im Herzen
Gröss'rer Genuß alleinzig gröss're Trauer.


Original: Luís Vaz de Camões
Übersetzung: Wilhelm Storck



Sehnsucht

Meine Qual und Lust,
Könnt' ich Euch doch sehen!

Sehn' ich heiss heran,
Was ich gerne sähe,
Weicht's aus meiner Nähe,
Und ich seufze: Wann?
Jahre flieh'n hindann;
Wird mir nie geschehen,
Euch einmal zu sehen?

Wie ein Traum entwich,
Also darf das Leben
Rasch für All' entschweben,
Aber nicht für mich;
Tag um Tag verstrich,
Und ich harr' in Wehen,
Ohn' Euch doch zu sehen.

Welch ein herbes Leid
Hat mich doch getroffen!
Solch ein langes Hoffen
In so kurzer Zeit!
Aber Groll und Neid
Mag an mir ergehen,
Kann ich Euch nur sehen!

Ach, wie quälen doch
Amors Tück' und Ränke!
Dass ich nie ihn kränke,
Trag' ich still das Joch;
Wär't Ihr höher noch,
Bliebe doch mein Flehen,
Immer Euch zu sehen.

Meine Qual und Lust,
Ziel der Wünsch und Klagen,
Wem, ach! kann ich sagen,
Was ersehnt die Brust?
Könnt' ich glückbewußt
Tag und Nacht doch stehen
Und Euch immer sehen!


Original: Luís Vaz de Camões
Übersetzung: Wilhelm Storck

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Komm...


Komm…
Gib mir Deine Hand, lass uns den Wald der Freude durchwandern, lass uns diese Freude zeigen.
Komm…
Wir werden gemeinsam so stark sein wie der Wind, so warm sein wie die Sonne, so tief sein wie das Meer.
Ach mein Liebling…
Schmieg Dich an mich.
Komm...
Ich möchte Dich entdecken, jedes Teil an Dir, ich möchte Dich in meinen Armen haben!
Komm, setz dich zu mir, lass uns all unsere Hemmungen über Bord werfen!
Die Liebe ohne Grenzen ist in uns, durchfliest wie Blut unsere Adern, bemächtigt sich unserer Seele, erobert unser Herz.
Wir werden unsere Liebe nicht zerstören lassen, von Keinem auf dieser Welt!
Komm…
Ach lass doch die Kratzbürstigkeit, werde endlich die Meine.
Ich möchte Dich erobern, Dich lieben zwischen all den Laken, und möchte Dich sagen hören:

Ich liebe Dich!

Ah!
Dieser Duft nach Hoffnung in der Luft.
Die Welt dreht sich um uns.
Oder ist es die Liebe, die mich drehen lässt, und ich merke es nur nicht?
Komm, mach aus Deiner Liebe meine Liebe, aus Deiner Seele meine Seele, aus Deinem Leben mein Leben.
Komm…
Wir werden uns Lieben, so frei und unbeschwert wie noch nie!

Ich liebe Dich!


(Ângelo Paulo, Dezember 2009)

Dienstag, 22. Dezember 2009

Weihnachtsgrüße


Der helle Glanz des Weihnachtssterns
Erstrahle Euch allen im Herzen.
In Euren Seelen spiegele sich
Das warme Licht der Kerzen.

Lasst uns beim Feiern in der Heiligen Nacht,
Beim Singen und beim Schenken,
An Alle die nicht feiern können,
Dabei ein wenig denken.

Und dafür Sorge tragen, dass auch sie
An Heilig Abend Glück verspüren.
Laßt uns deshalb die Herzen öffnen,
Aber auch die Türen.

Den Reichtum sendet gerne aus,
Die Armut holt zu Euch herein,
Dann wird die Weihnachtszeit für uns
Erst wahrhaft fröhlich und glücklich sein.

In herzlicher Verbundenheit
Seid alle froh gegrüßt zur Weihnachtszeit.
Wir wollen eines uns nur schenken,
Nämlich, dass wir gerne aneinander denken!

(Ângelo Paulo)

Allen meinen Freunden, Verwandten und Bekannten überall auf der Welt wünsche ich ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

A todos os meus amigos, familiares e colegas, que estão espalhados por este mundo fora, desejo um feliz e santo Natal!

Mittwoch, 15. Juli 2009

Die Möwen


Die Möwen

An einem leuchtenden Sommermorgen
wandle ich am Ufer des Tejo herum.
Es schreien und kreischen die Möwen,
Ich aber wandle stumm.

Es schreien und kreischen die Möwen,
Und schauen mitleidig mich an:
“Sei unserem Gekreische nicht böse,
Du stummer, du trauriger Mann!“

Ach wüßten´s die Möwen, die kreischenden,
Wie tief manchmal verwundet mein Herz,
Sie würden mit mir weinen,
Zu heilen meinen Schmerz.

Und wüßten´s die Möwen, die schreienden,
Wie ich so traurig und krank,
Sie ließen das nervige Schreien
Und ihr Meckern hätte einen anderen Klang.

Und wüßten´s die Möwen, die meckernden,
Wie weh es mir manchmal ist ums Herz,
Sie kämen aus ihrer Höhe,
Und brächten Trost in mein Herz.

Doch die Möwen können es nicht wissen,
Keine kennt meinen Schmerz:
Denn ich habe es mir selber zerrissen,
Zerrissen mir das Herz.

(Angelo Paulo, Juli 2009)

Donnerstag, 9. Juli 2009

Schwer von Freunden fällt der Abschied


Heute habe ich zufälligerweise in einer Zeitschrift gelesen, dass zu seinen Lebzeiten, der große dänische Märchenerzähler und Dichter Hans Christian Andersen hier in Portugal für einige Monate weilte.
Von Anfang Mai bis Mitte August 1866 besuchte der Schöpfer der Meerjungfrau das Land der Seefahrer und Entdecker.

Wie kam Andersen aber nach Portugal?

Seit seinen Jugendtagen verkehrte Hans Christian in den noblen Kreisen Kopenhagens mit den portugiesischen Brüdern, englischer Abstammung, José und Jorge O´Neill.
Die Brüder O´Neill weilten in Dänemark um zu studieren. Sie schlossen eine innige Freundschaft mit dem dänischen Dichter, die auch dann noch Bestand hatte, als sie wieder nach Portugal zurückreisten.

Immer wieder luden die Gebrüder O´Neill Hans Christian Andersen zu sich nach Portugal ein.
Dann, im Jahre 1866, folgte Andersen endlich der Einladung von Jorge O´Neill, der inzwischen Konsul von Dänemark in Portugal war.

Im Januar verließ er Kopenhagen, um über Hamburg, Hannover, Amsterdam, Antwerpen, Brüssel, Paris, Bordeaux und Madrid die portugiesische Grenze bei Elvas zu überqueren. Von Elvas reiste er dann weiter nach Lissabon, wo er am 6. Mai ankam. Nachdem er einen Monat im Lissabonner Raum verbrachte, besuchte er dann die Städte Setúbal, Aveiro und Coimbra. Anfang August reiste er von Coimbra wieder nach Lissabon zurück, von wo er am 14. August ein Schiff nach Dänemark nahm.

Er soll über seinen Aufenthalt, im Großen und Ganzen, sehr angetan gewesen sein. Nur über das hochsommerliche Lissabon soll er wenig begeistert gewesen sein.
Was man sehr gut verstehen kann, denn Lissabon ist auch heute noch im Monat August alles andere als einladend.

In seinem Buch „Ein Besuch in Portugal 1866“ (Originaltitel: Et Besolg i Portugal 1866) das er 1868 veröffentlichte, berichtet er ausführlich über seinen Aufenthalt hier in Portugal.

In einem Gedicht von ihm, aus diesem besagten Buch, heißt es:

Wenn ich bald mit Gottes Hilfe,
Heimkehr in den Buchensaal,
Werden die Gedanken weilen
Oft im schönen Portugal.

Und am längsten auf Pinieros,
wo mein dänisch Heim ich fand,
und ich steh auf der Terrasse
alles ist mir vertraut, bekannt.

Da der Aquädukt, Palmella,
Sintras Berge sehe ich,
schwer von Freunden fällt der Abschied,
denkt ihr auch einmal an mich?

(Übersetzt aus: Hans Christian Andersen, Ein Besuch in Portugal 1866, Müller & Kiepenheuer Verlag, Hanau/Main 1988)

Auf die Frage hin, was ihm am meisten an Portugal gefallen hat, so soll Hans Christian Andersen dem dänischen König nach seiner Rückkehr aus Portugal geantwortet haben, das er vor allem von der außergewöhnlichen Flora angetan gewesen sein soll.
Und so lässt es sich auch erklären, warum er in seinen Hutschachteln, als er in Lissabon das Schiff nach Kopenhagen betrat, hunderte von Blumen- und Baumsamen verstaut hatte.

Im Wintergarten seines Hauses in Odense stehen heute noch Oliven- und Orangenbäume, die er selbst gepflanzt haben soll.