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Freitag, 18. Juni 2010

Sommerfestivals für jeden Geschmack


Kaum ist der große Musikevent „Rock in Rio“ hier in Lissabon vorbei, da stehen schon andere Sommerkonzerte und Musikveranstaltungen hier in Portugal vor der Tür.
Von Paredes de Coura im Norden, über Lissabon, Cascais und Sesimbra im Zentrum, bis hin nach Loulé, Sagres und Zambujeira do Mar im Süden, werden in den nächsten Sommerwochen hier in Portugal Megakonzerte stattfinden.

Hier nun ein paar Konzertdatendaten und Eintrittspreise für die Musikveranstaltungen die in den kommenden Wochen stattfinden werden:

- In Loulé, an der Algarve, findet vom 23. - 26. Juni das „MED 2010“ statt, eine Musikveranstaltung mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen. Auftreten werden beim MED unter anderen King Khan and the Shrines, Amparo Sanchéz und Goran Bregovic. Die Tageskarte kostet 12,50 €.

- Das „Cool Jazz Fest“ wird vom 01. – 29. Juli in Cascais steigen. Wie der Name schon andeutet ist dieses Musikevent völlig dem Jazz verschrieben. Auftreten werden in Cascais Regina Spektor, Norah Jones, Diana Krall, Elvis Costello und noch viele andere. Preis noch unbekannt.

- Das „Delta Tejo Festival“, gesponsert von einem der größten Kaffeehäuser der Welt, ist Künstlern und Musikern aus Ländern wie Brasilien, Kolumbien, Angola gewidmet, Länder die Kaffeeproduzenten sind. Auftreten werden beim „Delta Tejo Festival“ in Lissabon vom 02. – 04. Juli unter anderem Ana Moura, Shaggy und die Gruppe Puto Prata. Preis noch unbekannt.

- In Estoril steigt vom 02. – 11. Juli der „Estoril Jazz“. „Estoril Jazz“ ist voll und ganz dem Jazz gewidmet. Für 30,00 € kann man unter anderem Renee Rosnes, das Charles Lloyd New Quartet und die Dee Dee Bridgewater singen hören.

- Pearl Jam, La Roux und LCD Soundsystem sind einige der Gruppen, die vom 08. – 10. Juli beim „Optimus Alive“ in Algés ihren Auftritt haben werden. Die Tageskarte wird 50,00 € kosten und die 3-Tageskarte wird für 90,00 € zu haben sein.

- Der diesjährige „Super Rock – Super Bock“, eines der größten Festivals des Sommers, wird dieses Jahr vom 16. – 18. Juli in der Praia do Meco, bei Sesimbra, steigen, mit Stars wie die Pet Shop Boys und Prince. Die Tageskarte kostet hier 40,00 € und für die drei Tage muss man 70,00 € berappen. Aber es lohnt sich allemal.

- Wer alternative Musik mag, der wird im nördlichen Tabuão beim Konzert “Paredes de Coura” voll auf seine Kosten kommen. Vom 28. – 30. Juli treten hier Künstler wie Best Coast, Memory Tapes, Vivian Girls, Peter Hook und The Prodigy auf. Der Eintrittspreis ist mir noch unbekannt.

- Eines der berühmtesten Sommerfestivals des Landes wird vom 04. – 08. August in Zambujeira do Mar stattfinden, das „Sudoeste TMN“. Auf vier Bühnen treten unter anderem die Sänger und Gruppen Sugababes, Diabo na Crúz, Massive Attack, Mica und Jamiroquai auf. Die Tageskarte wird 40,00 € kosten, 80,00 € kostet die 4-Tageskarte.

- In Sagres, in der Praia do Tonel, steigt an zwei Tagen, dem 12. und 13. August der „Super Bock Surf Fest“. Wie der Name schon andeutet dreht sich bei diesem Musikkonzert alles um das Surfen. Und so ist dann die Musik sehr reggae, sehr sommerlich, sehr locker. Für 25,00 € am Tag kann man coole Musik hören und sich mit Beachboys und Surfernixen über Wellen, das Meer und Surfbretter austauschen.

Alle Konzertdaten die ich hier aufgeführt habe, stehen so ziemlich fest.
Was die Eintrittspreise angeht, so sind diese hier leider ohne Gewähr, denn selbst nach mehrmaligen Anfragen bei einigen Veranstaltern, konnten mir viele nicht den genauen Eintrittspreis nennen.
Allen meinen Lesern wünsche ich einen wunderschönen Sommer!

Freitag, 21. Mai 2010

Rock in Rio in Lisbon – por um mundo melhor!


Dieses Wochenende ist dass Megaevent „Rock in Rio“ wieder in der Hauptstadt Portugals zu Gast.
Als ihm Jahre 1985 die brasilianischen Metropole Rio de Janeiro zum ersten Mal Gastgeber dieses Musikspektakels war, konnte noch keiner Ahnen welche Ausmaße dieses Event einmal im Jahre 2010 haben würde. Dreimal, 1985, 1991, 2001, war die Traumstadt am Zuckerhut Gastgeber des gigantischen Spektakels, bevor der Event aus wirtschaftlichen Gründen nach Europa verlegt wurde.

Vor mehr als 30 Jahren schickte sich der brasilianische Industrielle Roberto Medina an, große Musikveranstaltungen zu realisieren, um damit das Vermächtnis seines Vaters, Abraão Medina, zu ehren, der es wie kein anderer verstand, das Potential von Rio de Janeiro für den Tourismus auszuschöpfen, mit einer Serie von Veranstaltungen, die in die Geschichte der Stadt eingegangen sind.

So entstand die Idee zu „Rock in Rio“.
Um dieses Musikevent zu organisieren, führte Medina über alle Grenzen hinweg, Gespräche und Verhandlungen mit internationalen Konzertagenten und Journalisten, um sie vom Erfolg seines Vorhabens zu überzeugen.
Und es gelang ihm dann, einige der größten Stars der internationalen Musikszene in die Stadt zu verpflichten, die er später selber „Cidade do Rock“ (dt.: Stadt des Rock) taufte.

In Lissabon hatte „Rock in Rio“ bereits einen Beinamen.
Aus dem Festival „Rock in Rio“ war nun „Rock in Rio – Por um mundo melhor“ (dt.: „Rock in Rio – für eine bessere Welt“) geworden.
Das Festival war nun so groß geworden, das es bei den Konzerten nicht mehr nur um Musik ging, sondern vor allem auch um soziales Engagement und soziale Projekte.
Die Veranstaltung war zur besten Gelegenheit geworden Musiker und Menschen aller Schichten und Klassen für eine „bessere Welt“ zu mobilisieren, wie z.B. das Schulwesen in der Dritten Welt, den Umwelt- und den Klimaschutz, den Kampf gegen den Hunger, usw.

1985 traten bei „Rock in Rio“, unter anderem, die unvergessliche Gruppe Queen auf, sowie die Scorpions, AC/DC, Nina Hagen, Rod Stewart und die große Tina Turner.

Beim zweiten „Rock in Rio Festival“ im Jahre 1991 füllten Gruppen und Sänger wie Guns N’ Roses, Billy Idol, George Michael, die New Kids on the Block und die norwegische Popband a-ha mehrmals das riesige Stadion Maracanã.

Zehn Jahre später, 2001, beim dritten „Rock in Rio“, kamen unter anderem die Red Hot Chili Peppers, Britney Spears, R.E.M. und die Boygroup NSYNC zusammen.

2004 fand der Event zum ersten Mal in Lissabon statt. Hier kamen die Musiklegenden Paul McCartney und Peter Gabriel unter anderem mit Metallica, den Black Eyed Peas und Britney Spears zusammen.

Zwei Jahre später, bei der fünften Ausgabe von „Rock in Rio“ im Jahre 2006, standen unter anderem die Red Hot Chili Peppers, die Guns N' Roses, Santana und Shakira auf den einzelnen Bühnen.

2008, als sich Lissabon und Madrid das Musikspektakel teilten traten unter anderem Künstler wie Amy Winehouse, Bon Jovi, Alanis Morissette, Lenny Kravitz, Ivete Sangalo, The Police, Shakira und Alejandro Sanz auf.

Und dieses Jahr, in dem die „Rock in Rio Familie“ zum siebten Mal zusammenkommt, sind Bands und Künstler wie Shakira, Motorhead, die Fadosängerin Mariza, Ivete Sangalo, Ramstein, Muse, Xutos & Pontapés und Elton John angesagt.

Der weltgrößte, regelmäßig stattfindende Musikevent wird am heutigen Freitag, den 21. Mai 2010 beginnen, und er wird sich bis zum kommenden Wochenende, dem 30. Mai 2010, hinziehen.

Rock in Rio in Lisbon – por um mundo melhor!

Dienstag, 2. Februar 2010

Brian Adams


In einem zwanzigminütigen Interview, den der kanadische Sänger und Komponist Brian Adams dem Fernsehsender SIC dieses Wochenende gab, erzählt er über seine musikalischen Projekte, seine privaten Zukunftspläne und seinen bevorstehenden Aufenthalt in Portugal.

Dieses Interview mit Brian Adams fand auf Portugiesisch statt, sowohl von Seiten des Reporters als auch des Sängers.
Denn, was kaum einer außerhalb Portugals und Kanadas weiß, Brian Adams spricht ein sehr gutes portugiesisch.

Als Sohn britischer Eltern, wurde Brian am 05. November 1959 im kanadischen Kingston, in der Provinz Ontario geboren.
Sein Vater Conrad J. Adams, kanadischer Diplomat, war von 1967 bis 1971 Botschafter in Portugal, und so verbrachte Brian einen Teil seiner Kindheit in Portugal.
Seine Eltern und er lebten in Birre, bei Cascais.
Und es war auch in Cascais wo Brian die Internationale Schule besuchte, und wo er portugiesisch lernte.

1977, mit 18 Jahren und nachdem er die Schule hingeschmissen hatte, begann Brian Adams seine steile Musikkarriere.
Bis heute hat er Millionen von Menschen mit seiner Musik glücklich gemacht.
Ich jedenfalls, bin einer von denen, die bei seiner Musik so etwas wie Glück oder Zufriedenheit fühlen.
Brian Adams ist wohl einer der Musiker, den jeder gerne Mal hört.

Lieder wie „Somebody“, „Heaven“, „Please Forgive Me“, „Everything I Do I Do It for You“ und „Summer of 69“ haben ihn weltberühmt gemacht.
Ach ja, „Summer of 69“; wer weiß schon das Brian Adams in diesem Lied vom sonnigen Sommer in Portugal singt?!?

Brian Adams kommt oft privat nach Portugal, denn er hat in Cascais, unweit des Hauses wo er als Kind aufgewachsen ist, ein Anwesen.
Er wird demnächst wieder hier nach Portugal kommen, diesmal aber nicht um ein Konzert zu geben, sondern um hier Aufnahmen für sein neues Bildband, das er demnächst herausbringen wird, zu machen.
Denn, was auch kaum einer weiß, Brian Adams ist ein talentierter Fotograf und Herausgeber wunderschöner Bildbände.

Vielleicht „erbarmt“ sich aber Brian Adams noch, und gibt seinen portugiesischen Fans doch noch ein Konzert.
Sie würden es ihm danken!
Der bevorstehende Musikevent „Rock in Rio“ hier in Lissabon wäre eine wunderbare Gelegenheit hierzu.

Dienstag, 19. Januar 2010

Barbados


Heute hat der Veranstalter des Mega-Events „Rock in Rio“, welches diesen Frühsommer wieder hier in Lissabon stattfinden wird, bekannt gegeben, das die R&B-Sängerin Rihanna hier in Lissabon auftreten wird.

Sie freue sich außerordentlich endlich einmal nach Lissabon zu kommen, um hier am größten Konzert der Welt teilzunehmen, ließ Rihanna, die im Moment in ihrer Heimat Barbados weilt, verlauten.
Außerdem freue sie sich darauf Portugal zu entdecken, das Land, dem ihre kleine Insel den Namen verdankt!

Ironie der Zeitgeschichte: noch vor Jahrhunderten reisten wir Portugiesen nach Barbados, um die Insel zu entdecken.
Heute kommt eine aus Barbados nach Europa um Portugal zu entdecken…

Barbados ist eine Insel der Kleinen Antillen im Atlantischen Ozean, in der Karibik.
Den Namen Barbados erhielt die Insel im Jahre 1536 von dem portugiesischen Seefahrer und Entdecker Pedro Campos.
Als der nämlich die Insel betrat, und die frei herabhängenden Wurzeln der dort häufig vorkommenden Feigenbäume sah, erinnerten ihn diese an riesige Bärte und so nannte er die Insel dem entsprechend „Barbados“, was auf Deutsch so viel heißt wie „die Bärtige“.

Bis 1625 gehörte Barbados zur portugiesischen Krone.
Dann wurde die Karibikinsel an England abgetreten.
Außer dem Namen ist uns von dieser Karibikinsel nichts übrig geblieben.
Oder vielleicht doch: eine Rihanna die sich darauf freut endlich mal nach Portugal zu kommen…