
Wie ich heute der hiesigen portugiesischen Presse entnehmen konnte, hat der israelische Staat den deutschen Schriftsteller Günter Grass zur „persona non grata“ erklärt und diesem zukünftig eine Einreise in Israel verboten.
Zu einer „unerwünschten Person“ ist Grass dadurch geworden, weil er vor gut einer Woche mit einem total realitätsfremden „Gedicht“, welches er mit dem Namen „Was gesagt werden muss“ titulierte, einen abstrusen literarischen Feldzug gegen Israel begonnen hat.
Viele seiner Schriftstellerkollegen, Politiker und Künstler weltweit sind von ihm enttäuscht und überrascht.
Andere wiederum sind regelrecht empört und nennen Grass sogar einen Antisemiten und Schreibtischattentäter.
Nun, enttäuscht und überrascht sind wohl nur die, für die Günter Grass immer so etwas wie eine „moralisch-literarische Autorität“ war.
Man kann von der schriftstellerischen Leistung des Literaturnobelpreisträgers halten was man will, seine politischen Ansichten waren schon immer, so finde ich, eher suspekt und kritikwürdig als überraschend.
In meinen Augen war er schon immer ein Demagoge, linksintellektueller Wichtigtuer und Ignorant der immer wieder gerne versucht hat rechte Politpropaganda unter seiner fragwürdigen literarischen Tarnkappe zu verstecken.
Aus ein paar schlecht geschriebenen und sich nicht reimenden Zeilen ist nun ein regelrechtes Politikum geworden.
Schon werden auch Stimmen laut, die verlangen, man möge Günter Grass den Literaturnobelpreis wieder aberkennen.
Ein absoluter Schwachsinn!
Denn so schlecht und absurd sein „Gedicht“ und seine weltfremden Ansichten auch sein mögen:
Fakt ist:
auch ein Günter Grass hat das Recht Blödsinn und Müll zu schreiben!

